Rottweil, 15. Mai – Moop Moop: München trifft Hamburg trifft Rottweil trifft Jazzfest. Yo. Weg mit der Hälfte der Stühle. Yo. Tanzbereite, textfeste Youngster am Bühnenrand. Yo. Wie das geht? Man nehme eine Marching Brass Band aus Bayern, packe eine Rapperin aus dem hohen Norden dazu, eine dicke Prise Electro, fertig ist der Urban Brass Cocktail. Yo: Moop Mama X Älice.
Moop. Ob Electro Deluxe, Jazzrausch Bigband, Moop Mama – bewährt ist bewährt: Electro Brass geht immer, zieht auch die Jungen. Hiphop und Techno eh, „unter die Kapuze“, spätestens da.
Moop. Aber nicht nur die Jungen! Am Freitagabend sind alle begeistert, und die zehn da oben auf der Bühne räumen ab. Urban Brass mit Spielspaß und Haltung, das kommt an, auch wenn nicht jeder im Raum die Texte versteht oder verstehen kann.
Moop. Blechblasgewitter mit wuchtigen Trommeln, meist so zwischen 110 und 140 bpm unterwegs. Treibende Beats, tightes Ensemble, 90 Minuten Dauerfeuer, „die Leute sind so nice hier“, 15 Minuten Zugabenblock und ab. Moop. Und Aftershow im Foyer.
Moop. „Blasmusik-Anarchos“ nennt sie der Bayerische Rundfunk, die Leipziger Volkszeitung titelt „Wie Seed auf Speed“. Wir finden: Ob Straßenfest oder Southside Festival, das Konzept zieht. Überall. Auch beim Jazzfest in Rottweil. Gerne wieder. Yo!
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