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Rottweil gratuliert Ellwangen: Landesgartenschau 2026 eröffnet

Auftakt mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann / Wertvolle Impulse für Rottweil 2028

Die Stadt Rottweil macht in Ellwangen auf die Landesgartenschau 2028 in der ältesten Stadt des Landes aufmerksam. Das Bild zeigt Bürgermeisterin Ines Gaehn und OB Dr. Christian Ruf mit einem Rottweiler von Ottmar Hörl. Weiter auf dem Bild von links ein Teil des Rottweiler Landesgartenschau-Teams: Eileen Heber und Gloria Schuler sowie Dr. Jürgen Hauber, neuer Geschäftsführer der Landesgartenschau Rottweil und Miriam Ruess (Foto: Landesgartenschau Rottweil / Miriam Ruess).
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Mit einem Festakt ist am heutigen Freitag, 24. April, die Landesgartenschau in Ellwangen eröffnet worden. Die Schau läuft bis zum 4. Oktober und wurde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann offiziell eröffnet. Auch eine Delegation aus Rottweil war vor Ort, angeführt von Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf und Bürgermeisterin Ines Gaehn.

Rottweil – Für Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf war der Besuch in Ellwangen auch persönlich eine besonders Erlebnis: Im Ostalbkreis, seiner alten Heimat, traf er zahlreiche Weggefährten sowie viele Akteure aus der Landesgartenschau-Familie. „Ich habe mich sehr gefreut, viele bekannte Gesichter wiederzusehen und gleichzeitig neue Eindrücke zu gewinnen. Die Landesgartenschau in Ellwangen zeigt, welche Zugkraft solche Großprojekte für die Stadtentwicklung entwickeln“, so Ruf. „Ich wünsche Ellwangen von Herzen einen erfolgreichen Verlauf und viele begeisterte Besucherinnen und Besucher. Eine Landesgartenschau ist weit mehr als eine Veranstaltung – sie ist ein Zukunftsprojekt mit Leuchtturmcharakter, das eine ganze Region landesweit bekannter machen und nach vorne bringen kann.“

Die Landesgartenschau in Ellwangen verbindet eine neue Parklandschaft mit Spiel, Sport, Kulinarik und Kultur. Aus dem früheren Großparkplatz Schießwasen und weitgehend ungenutzten Auwiesen ist ein modernes Naherholungsgebiet entstanden, das von der renaturierten Jagst durchzogen wird. Wie in Rottweil geplant, liegt auch in Ellwangen das Ausstellungsgelände in unmittelbarer Nähe zur historischen Innenstadt und ist vom Bahnhof aus fußläufig erreichbar. Der Stadtkern wird aktiv in die Schau eingebunden – etwa durch die Blumenschauen im Kreuzgang der Basilika St. Vitus. Mehr als 2.000 Veranstaltungen, darunter Konzerte, Lesungen und Talkformate, begleiten das 164 Tage dauernde Großereignis. Die drei neu gestalteten Parkbereiche setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der Brückenpark mit urbanem Charakter und einem neuen Jugend- und Kulturzentrum, der Stadtpark mit Pavillons, Gastronomie und großer Bühne sowie der naturnahe Auenpark, in dem die Landschaft im Mittelpunkt steht.

Bürgermeisterin Ines Gaehn betonte den hohen Stellenwert des Austauschs mit Blick auf die Landesgartenschau 2028 in Rottweil: „Wir sind dankbar für den engen Kontakt mit den Verantwortlichen in Ellwangen. Das direkte Gespräch bringt wichtige Impulse für unsere eigenen Planungen – insbesondere was das Ausstellungskonzept und das Marketing angeht.“

Beeindruckt zeigte sich die Rottweiler Delegation auch vom großen Engagement der Bürgerschaft: Mehr als 1.000 Ehrenamtliche unterstützen die Gartenschau – sei es beim Einlass, bei Führungen oder in der Gästebetreuung. Vereine, Institutionen und Kirchen bringen sich aktiv in das Programm ein. Bürgermeisterin Gaehn. „Wer möchte, kann sich in Rottweil bereits jetzt als ehrenamtlicher Helfer für die unterschiedlichen Bereiche melden. Fleißige Hände sind herzlich willkommen.“

Zum Abschluss ihres Besuchs sprachen die Vertreter der Stadt Rottweil eine klare Empfehlung aus: Ein Ausflug nach Ellwangen ist eine runde Sache – nicht zuletzt, um sich auf die Landesgartenschau 2028 in Rottweil einzustimmen.OB Dr. Ruf: „Fahren Sie hin, es lohnt sich!“

Weitere Infos: www.ellwangen2026.de   und www.landesgartenschau-rottweil.de.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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