Neue Erkenntnisse zum Auffahrunfall auf der B14 bei Rottweil: Nach Angaben der Polizei war ein bislang unbekanntes Fahrzeug in den ersten Unfall verwickelt – dessen Fahrer flüchtete anschließend. Eine junge Frau wurde leicht verletzt.
Nach dem Auffahrunfall auf der Bundesstraße 14 zwischen Rottweil und Neufra am Montagmittag hat die Polizei nun weitere Details bekanntgegeben. Demnach ereignete sich der erste Zusammenstoß gegen 13 Uhr an der Anschlussstelle Rottweil-Süd.
Eine 19-jährige BMW-Fahrerin bremste dort ab, um einem Lastwagen das Einfahren zu ermöglichen. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug fuhr daraufhin offenbar mit hoher Wucht auf den BMW auf. Statt anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Neufra fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos, teilt die Polizei mit.
Die junge Frau erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Nach Einschätzung der Polizei dürfte das flüchtige Fahrzeug im Frontbereich erheblich beschädigt sein.
Im Rückstau kam es wenig später zu einem weiteren Auffahrunfall: Ein 19-jähriger Peugeot-Fahrer prallte auf den Audi eines 48-Jährigen. Hier entstand zusätzlicher Schaden von etwa 10.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B14 zwischen Rottweil und Neufra bis etwa 14.45 Uhr voll gesperrt werden. Die Straßenmeisterei war zur Reinigung der Fahrbahn im Einsatz.
Das Polizeirevier Rottweil ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen um Hinweise unter Telefon 0741 4770.
Offenbar hatte eines der Fahrzeuge selbstständig über das E-Call-System einen Notruf an die Leitstelle abgesetzt. Solche Systeme können bei einem Unfall automatisch eine Verbindung zur Rettungsleitstelle herstellen und Standortdaten übermitteln.
Die Feuerwehr war an der Unfallstelle unter dem Kommando von Stadtbrandmeister Frank Müller im Einsatz, unter anderem um auslaufende Betriebsstoffe zu sichern und den Brandschutz sicherzustellen. Der Rettungsdienst rückte mit einem Rettungswagen an, auch die Polizei war vor Ort.



Die Zusammenstöße der Fahrzeuge untereinander müssen echt heftig gewesen sein, die Einsatzstelle ist mit Trümmerteilen der Autos übersät.


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