Macht uns künstliche Intelligenz einsamer – oder verbindet sie uns auf neue Weise? Dieser Frage gehen Studierende der Karlshochschule Karlsruhe nach. Auch junge Menschen aus dem Kreis Rottweil sind an der Studie beteiligt.
Im Mittelpunkt steht eine anonyme Online-Umfrage, die nur drei bis fünf Minuten dauert. Die Studierenden des Studiengangs Politics, Philosophy and Economics (B.A.) wollen herausfinden, wie sich der alltägliche Umgang mit KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini oder Claude auf zwischenmenschliche Beziehungen und das Einsamkeitsempfinden auswirkt.
Was die Umfrage untersucht
Die Fragen reichen vom persönlichen Nutzungsverhalten – wie oft und wofür Menschen KI einsetzen – bis zu grundsätzlichen Einschätzungen: Ersetzt KI zunehmend den Austausch mit anderen Menschen? Kann eine emotionale Bindung zu einem Chatbot entstehen? Und lässt sich künstliche Intelligenz sinnvoll als Werkzeug in der emotionalen Therapie einsetzen?
Gefragt wird auch danach, ob Befragte schon einmal KI genutzt haben, statt das Gespräch mit einem Menschen zu suchen – eine Frage, die viele wohl mit einem leisen Zögern beantworten dürften.
Hintergrund: Eine gesellschaftlich relevante Frage
KI-Assistenten werden längst nicht mehr nur zum Recherchieren oder Schreiben genutzt. Für manche Menschen sind sie tägliche Gesprächspartner – rund um die Uhr verfügbar, nie ungeduldig, nie abgelenkt. Ob das ein Gewinn oder ein Verlust für das soziale Leben ist, darüber streiten Psychologen und Sozialwissenschaftler seit Jahren.
Die Karlsruher Studie will dazu belastbare Daten liefern – aus dem echten Alltag der Nutzerinnen und Nutzer.
Jetzt mitmachen
Die Teilnahme ist anonym. Alle Altersgruppen sind willkommen. Die Ergebnisse sollen helfen, ein differenziertes Bild davon zu gewinnen, welche Rolle KI im sozialen Leben der Menschen wirklich spielt.
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