Breitbandausbau: 9,8 Millionen Euro fließen in Projekte in Rottweil und Schramberg

Millionenförderung für schnelles Internet: Landkreis Rottweil profitiert vom Breitbandausbau.

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Das Land Baden-Württemberg fördert den Ausbau schneller Internetverbindungen mit insgesamt rund 38,4 Millionen Euro. Ein Teil davon geht in den Landkreis Rottweil: Hier werden Projekte in Rottweil und Schramberg unterstützt.

Im Rahmen der aktuellen Breitbandförderung stellt das Land Baden-Württemberg rund 38,4 Millionen Euro für vier Projekte in den Landkreisen Schwarzwald-Baar, Bodenseekreis und Rottweil bereit. Für den Landkreis Rottweil sind davon rund 9,8 Millionen Euro vorgesehen.

Gefördert werden Ausbauprojekte in Rottweil und Schramberg, einschließlich des Teilorts Sulgen. Ziel ist es, bislang unterversorgte Gebiete besser an gigabitfähige Netze anzuschließen. Insgesamt sollen durch die Maßnahmen landesweit 12.291 neue Anschlüsse entstehen – darunter auch für Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen.

Die Förderung greift insbesondere dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch private Anbieter bislang nicht erfolgt. Damit sollen auch ländlich geprägte Regionen besser versorgt werden.

Neben dem Landkreis Rottweil profitieren auch andere Regionen: So erhält der Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar rund 11,5 Millionen Euro für ein Projekt in Villingen-Schwenningen. Der Gemeindeverwaltungsverband Meersburg bekommt etwa elf Millionen Euro, die Stadt Tettnang rund sechs Millionen.

Aus der Landespolitik wird die Förderung als wichtiger Baustein für die Entwicklung des ländlichen Raums gewertet. Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Artur Eichin (Grüne) betont die Bedeutung schneller Internetverbindungen für Wirtschaft und Lebensqualität in der Region. Auch Stefan Teufel  (CDU) sieht in der Investition ein Signal für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises.

Nach Angaben des Landes werden mit den aktuellen Bewilligungen seit 2016 insgesamt 3.788 Projekte unterstützt. Dafür standen bislang rund 7,38 Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung. Für die Jahre 2025 und 2026 sind weitere Mittel eingeplant.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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