Im Rahmen eines Marktplatz-Treffens kamen Fachkräfte der katholischen Kindertageseinrichtungen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, neue Initiativen sowie zukünftige Perspektiven zu erörtern.
Schon in seiner Begrüßung hob Gesamtkirchenpfleger Andreas Schmötzer die Bedeutung von Qualität als zentralen Wert hervor. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Angeboten betonte er insbesondere die Rolle der „Herzensbildung“ sowie das Engagement jedes einzelnen Mitarbeitenden. Das Qualitätsmanagement (QM) bilde dabei den verbindlichen Standard, wobei gerade kleine Schritte im Alltag eine große Wirkung entfalten könnten.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt lag auf der Vorstellung der neu entwickelten Qualitätszirkel (QZ). Dabei wurden sowohl Stellenbeschreibungen als auch sogenannte „Tür-und-Angelgespräche“ als wichtige Instrumente der Kommunikation und Qualitätssicherung thematisiert. Die Kita-Managerinnen Sabrina Klostermann und Vera Martin präsentierten zudem zukünftige Qualitätszirkel, unter anderem in den Bereichen Social Media und Öffentlichkeitsarbeit, Medienarbeit mit Kindern sowie Entwicklungsgespräche. Diese werden im kommenden Jahr von den Fachkräften in Kleingruppen erarbeitet.
In einer kurzen Pause nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in die verschiedenen Qualitätszirkel einzutragen und in den fachlichen Austausch zu gehen.
Andreas Schmötzer gab darüber hinaus einen Ausblick auf die bevorstehende Landesgartenschau 2028. Hier wurde seitens der Organisation angefragt, in welcher Form sich Kindergärten einbringen könnten. Erste Maßnahmen, wie die Verteilung von Holzkreisen, welche von den Einrichtungen als „Frühblüher“ gestaltet werden, sei bereits teilweise erfolgt.
Ergänzend informierte Sabrina Schwenke über den weiterentwickelten Orientierungsplan und dessen Umsetzung in den katholischen Einrichtungen. Den Abschluss bildete ein Beitrag von Siegrun Mei, die den Anwesenden einen Segen mit auf den Weg gab und dabei einen Ausblick auf den bevorstehenden Palmsonntag sowie die Karwoche richtete.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass die kontinuierliche Qualitätsentwicklung, gemeinsames Engagement und der offene Austausch tragende Säulen der pädagogischen Arbeit bleiben.











