Auf der B27 zwischen Deißlingen und der Rottweiler Saline hat sich am Dienstagnachmittag ein Verkehrsunfall ereignet. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Der Verkehr staute sich in beiden Richtungen.
Update, die Polizei berichtet tags darauf wie folgt: Am Dienstagnachmittag hat sich auf der Bundesstraße 27, kurz vor Lauffen ob Rottweil, auf Höhe eines Parkplatzes ein Unfall ereignet. Gegen 14.30 Uhr war ein 62-jähriger Fahrer mit seinem Fiat auf der Bundesstraße aus Richtung Rottweil kommend unterwegs und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Er geriet in den Grünstreifen, fuhr hinter der Leitplanke, streifte einen Baum und prallte gegen einen weiteren. Durch die Kollision entwickelte sich Rauch am Fiat. Zwei Unfallzeugen eilten zur Hilfe, retteten den verletzten Fahrer aus dem Auto und versuchten, das Feuer mittels eines Feuerlöschers zu löschen. Die verständigten Rettungskräfte brachten den 62-Jährigen in ein Krankenhaus, die Feuerwehr löschte das Feuer.
Der nicht mehr fahrbereite Fiat musste durch einen Abschleppdienst geborgen und abtransportiert werden.
Unser ursprünglicher Bericht: Nach ersten Erkenntnissen war ein Fiat-Kleinwagen auf der Fahrt von Rottweil in Richtung Villingen-Schwenningen unterwegs gewesen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Bäume.
Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich nach Angaben von Einsatzleiter Fabian Frank, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Deißlingen, niemand mehr im Fahrzeug. Die Einsatzkräfte mussten daher keine Personen aus dem Wagen befreien und konzentrierten sich auf die Absicherung der Unfallstelle, das Auffangen auslaufender Betriebsstoffe sowie den Brandschutz.
Der Fahrer wurde verletzt, ein Notarzt kümmerte sich um ihn. Nach Angaben der Einsatzkräfte befand sich keine weitere Person im Fahrzeug. Dies bestätigten sowohl die Feuerwehr als auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Etienne Bantle.
Von Vorteil war, dass ein Team eines Krankentransportwagens bereits kurz nach dem Unfall vor Ort gewesen war und die medizinische Erstversorgung des Verletzten hatte übernehmen können. Anschließend brachte der Rettungsdienst den Fahrer zur weiteren Behandlung ins Schwarzwald-Baar-Klinikum.
Ersthelfer hatten zudem noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Kleinlöschgerät erste Löschmaßnahmen durchgeführt. Dadurch konnte offenbar verhindert werden, dass sich ein Brand entwickelte. Als die Feuerwehr eintraf, drang allerdings bereits stärkerer Rauch aus dem beschädigten Fahrzeug.
Zur Ursache des Unfalls lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der B27 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus in beiden Fahrtrichtungen. Die Polizei konnte jedoch bald eine Parkbucht freimachen, über die die Unfallstelle passiert werden konnte.
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