Berneckstrand: Aus für Freizeitgriller?

Die Grillstellen sollten abgebaut werden, findet die StadtverwaltungFoto: him

Wenn es nach der Stadt­ver­wal­tung geht, wer­den dem­nächst kei­ne Grill­koh­len am Ber­neck­strand mehr glü­hen.

„Für die direk­ten Anwoh­ner ist das ganz­tä­gi­ge ‚Dau­er­gril­len‘ über die Som­mer­mo­na­te zu einer uner­träg­li­chen Geruchs- und Rauch­be­läs­ti­gung gewor­den“, schreibt Suan­ne Gorgs-Mager in einer Vor­la­ge für den Ver­wal­tungs­aus­schuss des Gemein­de­rats. Die Pro­ble­me hät­ten in den letz­ten bei­den Jah­ren über­hand genom­men, weil immer mehr Fami­li­en und Grup­pen den Ber­neck­strand  den gan­zen Tag über nutz­ten.

 Als der Ber­neck­strand vor vier Jah­ren eröff­net wur­de, soll­te er eine stadt­na­he Nah­erho­lungs­land­schaft sein und Moun­tain­bi­kern als Trai­nings­ge­län­de, son­nen­hung­ri­gen Men­schen zur Ent­span­nung, Fami­li­en für Spiel und Spaß und Ver­ei­nen für klei­ne Som­mer­fes­te offen ste­hen. Durch das an sich auch vor­ge­se­he­ne Gril­len habe das Frei­zeit­ge­län­de für ande­re Grup­pen nun aber an Attrak­ti­vi­tät ver­lo­ren.

Die Pro­ble­me mit dem Gril­len  wie der Geruchs- und Rauch­be­läs­ti­gung durch die bei­den offe­nen Feu­er­stel­len und mit­ge­brach­ten Grills sei­en „so gut wie nicht in den Griff zu bekom­men“, so die Abtei­lungs­lei­te­rin für Bür­ger­ser­vice und Öffent­lich­keits­ar­beit Gorgs-Mager wei­ter. Die Ver­wal­tung schlägt des­halb vor, die bei­den Grill­stel­len abzu­bau­en und die Sat­zung für die Benut­zung des Ber­neck­stran­des so zu ändern, dass das Gril­len auf Gas- oder Elek­tro­grills nur noch dann erlaubt wird, wenn gleich­zei­tig der Kiosk ange­mie­tet wird.