Berneckstrand: Ausschuss stimmt für Optimierung

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Nach regelmäßigen Klagen von Nachbarn, hat die Stadt für den Berneckstrand Optimierungsbedarf gesehen. Deshalb habe man die Landschaftsplaner vom Büro K 3 beauftragt, Vorschläge zu machen, wie das Gelände besser gestaltet werden kann, so der Abteilungsleiter Tiefbau Konrad Ginter im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT).

Martin Kuberczyk von K 3  hat im AUT am Donnerstag seine Vorschläge noch einmal erläutert. Dabei geht es um mehr Schallschutz beim Zufahrtstor und beim Kiosk, weniger Rauchbelastung bei den Grillstellen und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Sandplatz beim Eingang. (Wir haben berichtet).

Eine Kokoswand am Eingangstor, der Sonnenschutz und einige Büsche und Bäume beim Kiosk ließen sich schneller umsetzen, so der Planer, die anderen könnten später verwirklicht werden.

Gleich alles umsetzen

In der Diskussion lobte Jürgen Kaupp (CDU) die Vorschläge. Er wollte wissen, was denn die anderen Vorschläge kosten würden. Das könne er nur ungefähr schätzen, so Kuberczyk. Die Grillstelle nach oben versetzen könne der Bauhof wohl ohne große Umstände.

Vier Bäume am Sandplatz und die Pergola würden jeweils etwa 10.000 Euro kosten. Kaupp schlug daraufhin vor, die Maßnahme auf einen Schlag umzusetzen und den Rat um überplanmäßige mittel zu bitten. „Dann ist es erledigt.“

Oskar Rapp (Freie Liste) fragte nach Tisch und Sitzgelegenheiten an der oberen Grillstelle. Das werde mit hoch verlegt, so der Planer. Ralf Rückert (Freie Liste) sah die Verbesserungen beim Kiosk. Beim Sandplatz aber würden neue Konflikte entstehen, wenn dort ein „Latschariplatz“ entstünde.

Kuberczyk entgegnete, man habe die Grundstruktur nicht angetastet. Die Platanen würden tastsächlich wenig Lärmschutz bieten. Eine echte Lärmschutzwand sei aber aus Kostengründen und wegen der erforderlichen Höhe „nicht machbar“. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr schlug vor, das Projekt in mehreren Schritten umzusetzen und zu beobachten, was bei der Pergola passiere.

Reinhard Günter (SPD-Buntspecht) fand der Sand-Platz sei im Sommer fast ungenutzt, weil die Sonne dort drauf brennt. „Schatten wäre da gut.“ Er ist überzeugt, die Besucher würden sich besser verteilen, wenn auch dieser Platz nutzbar wäre. Um wildes Grillen am unteren, dann aufgehobenen Grillplatz zu verhindern, sollte dort ein Spielgerät installiert werden, schlug er vor. Ein Vorschlag, der Sinn mache, wie Kuberczyk befand.

Der Ausschuss stimmte schließlich einmütig dafür, das Konzept der Planer wie vorgeschlagen umzusetzen.

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