Theorie und Praxis sicher „gespannt“

Techniker erhalten Einblick in den Vorrichtungsbau

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„Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“ titelte einst schon der Philosoph Immanuel Kant und verwies damit auf die untrennbare Verbindung der beiden Begriffe. Dass sich Wissen am besten durch Theorie und Praxis transferieren lässt, konnten 45 Technikerschüler der Beruflichen Schulen Schramberg bei einer interessanten Informationsveranstaltung zum Thema ,,Vorrichtungsbau“ erfahren.  Darüber berichtet die Schule:

Schramberg. Als Referenten aus der Praxis waren Bernd Bantle (Geschäftsführer der engtec, Schramberg-Waldmössingen und Lehrer an der Schule) und Dirk Guffler (Techniker, HK Präzisionstechnik aus Oberndorf) eingeladen. Die beiden Experten berichteten am Beispiel einer vollautomatischen hydraulischen Vorrichtung über ihre Erfahrungen und Kenntnisse rund um den Vorrichtungsbau.

Im ersten Teil berichtete Bernd Bantle über die technische und wirtschaftliche Bedeutung des Vorrichtungsbaus und erläuterte dabei Vorrichtungsarten und deren Bauweisen. Im zweiten Teil ging Dirk Guffler auf typische Werkstücke ein, die gespannt werden müssen und erläuterte die physikalischen Grundlagen des Spannens sowie wichtige Randbedingungen bei der Konstruktion einer Spannvorrichtung.

Insbesondere für die Schüler mit dem Schwerpunktfach „Konstruktion“ war die Veranstaltung eine wichtige Brücke zum aktuellen Unterrichtsgeschehen, da sie im Anschluss an die Vorträge die Konstruktion einer Spannvorrichtung vorbereiten mussten, die in den kommenden Wochen im Unterricht weiter thematisiert werden wird.

Die Veranstaltung trug hervorragend dazu bei, dass Beispiele aus der Praxis die Theorie bereicherten und veranschaulichten. Die beiden Referenten boten mit ihrer Veranstaltung viele interessante Einblicke in die Welt des Vorrichtungsbaus und bereiteten die angehenden Techniker auf ihre zukünftige Tätigkeit vor.

 

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Pressemitteilung (pm)
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