Damen der SG verlieren Derby und steigen ab

Handball-Landesliga Damen: SG Dunningen/Schramberg – TV St. Georgen 28:38 (9:19)

Autor / Quelle:
Lesezeit 4 Min.
Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.

Die Damen 1 der SG Dunningen/Schramberg haben ihr letztes Saisonspiel in der Landesliga deutlich verloren. Im Derby gegen den TV St. Georgen/Schwarzwald unterlag das Team mit 28:38 (9:19) und steht damit als Absteiger in die Bezirksoberliga fest.

Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend: Celine Preisig erzielte die frühe 1:0-Führung – es sollte jedoch die einzige Führung der Gastgeberinnen bleiben. In der Folge übernahmen die Gäste vom Roßberg schnell die Kontrolle und setzten sich mit einem 5:0-Lauf auf 5:1 ab. Vor allem im Angriff fehlte es der SG an Abstimmung und Durchschlagskraft. Technische Fehler, Ungenauigkeiten und Fehlpässe erschwerten ein strukturiertes Spiel und luden den Gegner immer wieder zu einfachen Toren ein.

Erst nach mehr als sieben Minuten gelang Larissa Gökoglu der zweite Treffer zum 2:6. Interimstrainer Tim Hirt reagierte früh mit einer Auszeit, um sowohl die löchrige Abwehr als auch die ideenlose Offensive zu korrigieren. Doch auch diese Maßnahme zeigte zunächst keine Wirkung: Die Gäste bauten ihren Vorsprung mit einem weiteren 4:0-Lauf auf 10:2 aus. Zudem ließ die SG mehrere Strafwürfe ungenutzt, was die Aufholjagd zusätzlich erschwerte.

Torhüterin Lea Schranzhofer verhinderte mit einigen starken Paraden, darunter mehrere vereitelte Tempogegenstöße, einen noch höheren Rückstand. Dennoch fand St. Georgen immer wieder Lücken in der Defensive der Gastgeberinnen. In der 22. Minute folgte ein weiterer Rückschlag: Spielmacherin Sophia Leopold sah nach einer unsportlichen Aktion die Rote Karte und konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Sichtlich verunsichert versuchte die SG, den Abstand zumindest nicht weiter anwachsen zu lassen, ging jedoch mit einem deutlichen 9:19-Rückstand in die Halbzeitpause.

Deutlich verbessert nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeberinnen deutlich verbessert. Die Abwehr arbeitete nun kompakter, unterstützte sich gegenseitig besser und ermöglichte dadurch Ballgewinne. Diese nutzte die SG konsequenter im Umschaltspiel. Vor allem Marina Häsler setzte Akzente und erzielte insgesamt sieben Treffer, darunter mehrere Tore aus der Distanz ins verwaiste gegnerische Tor.

Zwischenzeitlich schwankte der Rückstand, ohne jedoch entscheidend kleiner zu werden. Beim Stand von 17:31 griff Trainer Hirt erneut zur Auszeit, um sein Team für die Schlussphase zu motivieren. In den letzten Minuten gelang es der SG zumindest, den Abstand wieder auf etwa zehn Tore zu verkürzen – ein ähnliches Niveau wie zur Halbzeit.

Den Schlusspunkt der Partie setzte Marina Häsler mit dem Treffer zum 28:38-Endstand. Während die SG-Damen zweite Halbzeit mit 19:19 ausgeglichen gestalteen, war die schwache erste Hälfte letztlich ausschlaggebend für die deutliche Niederlage.

Neben dem sportlichen Ausgang stand auch der Abschied zweier verdienter Spielerinnen im Mittelpunkt: Corinna Kränzler und Kathrin Teubert beendeten mit diesem Spiel ihre Handballkarrieren. Zudem wird Abwehrchefin Celine Preisig vorerst eine Pause einlegen. Auch auf der Trainerposition wird es zur neuen Saison Veränderungen geben.

Für die SG Dunningen/Schramberg endet damit eine spannende Landesligasaison. In der kommenden Spielzeit tritt das Team in der Bezirksoberliga an und wird dort auf neue Gegner treffen. Nach einer kurzen Pause richtet sich der Blick nun auf die Vorbereitung für die Saison 2026/27.

SG Dunningen/ Schramberg

Lea Schranzhofer (Tor), Sophia Staiger (Tor), Lia Ruess (2), Marina Häsler (7), Manuela Sprich, Alicia Szczesny (1), Maike King (3), Marie Lutz (4), Sophia Leopold (1), Klara Franke (1), Celine Preisig (4/3), Larissa Gökoglu (1), Josefine Franke (4), Kathrin Teubert.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
Mit "Pressemitteilung" gekennzeichnete Artikel sind meist 1:1 übernommene, uns zugesandte Beiträge. Sie entsprechen nicht unbedingt redaktionellen Standards in Bezug auf Unabhängigkeit, sondern können gegebenenfalls eine Position einseitig einnehmen. Dennoch informieren die Beiträge über einen Sachverhalt. Andernfalls würden wir sie nicht veröffentlichen.Pressemitteilungen werden uns zumeist von Personen und Institutionen zugesandt, die Wert darauf legen, dass über den Sachverhalt berichtet wird, den die Artikel zum Gegenstand haben.
Abonnieren
Benachrichtigen bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen