Im Rahmen der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche hat sich auch das Polizeipräsidium Konstanz am sogenannten Speed-Marathon beteiligt. Der Aktionstag am 15. April bildete dabei den Höhepunkt der Kontrollwoche, an der sich die Polizei Baden-Württemberg vom 13. bis 19. April beteiligte.
Wie das Polizeipräsidium mitteilt, überprüften Einsatzkräfte am Mittwoch an insgesamt 33 Kontrollstellen in den Landkreisen Konstanz, Tuttlingen, Rottweil und im Schwarzwald-Baar-Kreis rund 23.180 Fahrzeuge.
Nach aktuellem Stand waren dabei 595 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. In 337 Fällen blieb es bei einer Verwarnung, gegen 258 Personen leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein.
Die Polizei zieht insgesamt eine positive Bilanz: Im Vergleich zum Vorjahr wurden deutlich mehr Fahrzeuge kontrolliert – gleichzeitig ging die Zahl der Temposünder um 39 Prozent zurück. Auch bei besonders gravierenden Verstößen zeigt sich ein klarer Rückgang. Während im vergangenen Jahr noch 30 Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen mussten, betrifft dies diesmal nach Angaben des Polizeipräsidiums nur eine Person betrifft dies nach Angaben des Präsidiums diesmal 13 Personen*.
Neben Geschwindigkeitsverstößen stellten die Einsatzkräfte auch weitere Regelverstöße fest. Drei Autofahrer waren während der Fahrt mit dem Handy beschäftigt, fünf weitere legten keinen Sicherheitsgurt an.
Eine der Kontrollstellen befand sich unter anderem auf dem Hochwald zwischen Dunningen und Rottweil an der Bundesstraße 462. Dort kontrollierte die Polizei mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit – zeitgleich war auf der Gegenfahrbahn ein Blitzeranhänger im Einsatz.
Landesweit wurde die Aktion deutlich ausgeweitet. Nach Angaben des Innenministeriums überwachten am Speed-Marathon mehr als 1.360 Einsatzkräfte sowie Mitarbeitende der Kommunen an insgesamt 532 Messstellen die Geschwindigkeit von über 470.000 Fahrzeugen. Dabei stellten die Behörden 14.831 Verstöße fest. 147 Fahrer müssen nach aktuellem Stand mit einem Fahrverbot rechnen.
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl betonte anlässlich der Kontrollen die Bedeutung solcher Aktionen. Überhöhte Geschwindigkeit sei weiterhin die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle. Allein im vergangenen Jahr seien im Land 118 Menschen aufgrund zu schnellen Fahrens ums Leben gekommen – mehr als ein Drittel aller Verkehrstoten. Tempolimits dienten daher der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt Kontrollen durchzuführen. Die europaweite Kontrollwoche ist Teil der ROADPOL-Initiative, bei der die Verkehrsüberwachung rund um den Speed-Marathon nochmals intensiviert wird. Die Ermittlungen und Auswertungen dauern an.
*In der Pressemitteilung des Präsidiums hatte sich ein Fehler eingeschlichen, dieser wurde korrigiert und von uns entsprechend nachgezogen.
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