Der Tischtennisclub Sulgen hat am Drei-Königs-Feiertag sein traditionelles vereinsinternes Preisskatturnier mit Wanderpokal im Gasthaus Unot ausgetragen.
Schramberg-Sulgen. Zwölf Hobby-Skatspieler reizten und kämpften in zwei Runden in ruhiger, aber dennoch höchst konzentrierter Atmosphäre um den Wanderpokal und die Preise. Jeder Teilnehmer hatte dabei insgesamt 72 Spiele zu absolvieren. Vorjahressiegerin Gabi Moosmann startete zunächst äußerst beeindruckend mit dem besten Ergebnis der ersten Runde und sehr guten 1278 Punkten und unterstrich damit ihren Anspruch auf einen Podestplatz.
Hausherr Bernd Kammerer, in der ersten Runde noch auf Rang 5 positioniert, konnte sich im zweiten Durchgang durch sein sehr couragiertes Reizen aber noch erheblich steigern und erzielte mit 1490 Punkten das beste Serienergebnis insgesamt und sicherte sich damit mit einem Gesamtergebnis von 2493 Zählern und deutlichem Abstand den ersten Platz und Wanderpokal.
Gabi Moosmann musste sich als einzige weibliche Teilnehmerin nach einer etwas schwächeren zweiten Runde und einem Gesamtergebnis von 2081 mit dem Titel der Vizemeisterin abfinden. Nur sehr knappe 9 Punkte dahinter kletterte Helfrid Behnisch mit einer sehr guten zweiten Runde und 2072 Gesamtpunkten auf den dritten Podestplatz.
Auf den weiteren Plätzen folgten Karl-Heinz Günnewig (Platz 4, 1997 Punkte), Karl Haas (Platz 5, 1886 Punkte), Uli Rebstock (Platz 6, 1732 Punkte) und Bernd Behnisch (Platz 7, 1645 Punkte).
Grand mit vier Buben, Schneider Schwarz
Hubert Schweizer, mit 90 Jahren ältester Teilnehmer, erreichte mit zwei ausgeglichenen Runden den achten Rang (1620 Punkte). Vorjahres-Vizemeister Erwin Moosmann musste im familieninternen Wettkampfvergleich einmal mehr seiner Gattin den Vortritt lassen und sich mit dem 9. Platz begnügen.
Das höchstbewertete Spiel des Turniers mit 168 Zählern, ein Grand mit vier Buben, Schneider, Schwarz, konnten Karl Haas und Drago Zelenika für sich verbuchen, erstgenannter sogar zweifach.
Bei der abschließenden Siegerehrung bedankte sich Turnierleiter Karl-Heinz Günnewig für die gewohnt faire Spielweise und bei Bernd Behnisch für die Beschaffung der Preise.



