Innovation und Flexibilität zeichnen Unternehmen aus

FDP-Politiker Karrais und Scheidel besuchen Cooltec in Fluorn-Winzeln

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(Anzeige). Als innovatives Unternehmen präsentierten Gerd und Yvonne Flaig dem Landtagsabgeordneten Daniel Karrais und der FDP-Europakandidatin Maximiliane Scheidel das Unternehmen Cooltec in Fluorn-Winzeln. Seit über 15 Jahren versorge der Kälteanlagenmeister die nähere und weitere Umgebung mit Kältetechnik und den entsprechenden Anlagen.

Kreis Rottweil – „Mittlerweile beschäftigen wir 15 Personen, darunter zehn Monteure, drei Büroangestellte und zwei Auszubildende“, erklärt Cooltec-Inhaber Gerd Flaig. Auch in schwierigen Zeiten finde er immer wieder Auszubildende durch Kooperationen mit Schulen in Form von Praktika, die kreativ und ansprechend gestaltet sind. 

„Die eigene Branche“, so Flaig, „funktioniert noch gut. Wir haben noch volle Auftragsbücher.“ Seine Frau Yvonne ergänzt: „Es gibt in der Region fast keine anderen Kältetechnikspezialisten. Darum haben wir ein sehr großes Einzugsgebiet und müssen jederzeit schnell verfügbar sein“. Da es um Kühlanlagen von Lebensmittelmärkten oder in industriellen Anlagen gehe, stünden schnell hohe Summen auf dem Spiel, wenn es einen Defekt gebe. Darum sei hohe Flexibilität wichtig, so Flaig. 

Strompreis-Erhöhung „nicht mehr nachvollziehbar“

Kritisch sieht der Unternehmer die Situation um den Strompreis. „Nach den letzten Erhöhungen unseres langjährigen Versorgers haben wir gewechselt. Das war für uns nicht mehr nachvollziehbar“, bemängelt der Geschäftsführer. Der Vorsitzende des Umwelt- und Energieausschusses Karrais kenne die Schwierigkeiten. „Die Energiewende erfordert hohe Investitionen, die vom Kunden bezahlt werden sollen. Wir dürfen beim Ziel der Klimaneutralität nicht die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick verlieren“, mahnt der Energiepolitiker an. Darum sei auch die lokale Produktion erneuerbarer Energien von großer Bedeutung. 

Mit Blick auf den Arbeitskräftemangel verwies Maximiliane Scheidel auf das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das vorteilhafte Auswirkungen haben solle. Als eine wichtige Voraussetzung ist eine gute Willkommenskultur nötig. „Wichtig ist, dass auf europäischer Ebene gemeinsam die Einwanderung so geregelt wird, dass die Menschen in den Arbeitsmarkt kommen und nicht in die Sozialsysteme“, so Scheidel. Erste Schritte habe man in der EU schon erreichen können.

„Etliche Baustellen für die Politik“

Der Kommunalpolitiker Flaig sieht derzeit etliche Baustellen, bei denen die Politik aktiv werden muss. Für den FDP-Politiker Karrais hat die globale Situation – Krieg in der Ukraine, Energiekrise, Lieferengpässe – „unsere Defizite schnell aufgedeckt. Die Vorgängerregierungen konnten durch die stetig steigenden Einnahmerekorde vieles mit Geld zuschütten“.

Maximiliane Scheidel, die für die FDP in Europawahlkampf zieht, will den Mittelstand stärken. Dafür bringt sie ihre Expertise als Jungunternehmerin ein. Sie fordert, strategische technologische Partnerschaften und eine Stärkung des Handwerks und von kleinen Betrieben. Damit die besten Köpfe nicht abwandern, müssen Jungunternehmer Europas gefördert werden. Das bedeutet auch, dass Start-ups von Banken innerhalb Europas finanziert werden sollen. Die erfolgreiche Mittelständlerin fordert auch den Abbau von Subventionen, denn der Markt regelt vieles selbst. Gerd Flaig, auch Vorsitzender des HGV Fluorn-Winzeln, konnte dem nur zustimmen.

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