Seit Wochen wird der Grillplatz in Göllsdorf immer wieder Ziel von Vandalismus. Die Zerstörungen häufen sich. Zuletzt wurden sogar ein Baum gefällt und eine Wildente getötet. Ortsvorsteher Rainer Hils zeigt sich fassungslos – und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Tische und Bänke im Bach, ein umgeworfenes Dixie-Klo, ein gefällter Ahornbaum und eine tote Wildente: Der Vandalismus am Grillplatz in Göllsdorf reißt nicht ab. Ortsvorsteher Rainer Hils spricht von „so viel Hirnlosigkeit“.
Er selbst entdeckte am vorletzten Sonntag den abgehackten Baum sowie die tote Wildente. Zudem lagen einmal mehr Tische und Bänke im Weiherbach und mussten von der Feuerwehr geborgen werden.
Und trotz erhöhter Aufmerksamkeit geht die Zerstörung weiter: Mike Altmann von der Bürgervereinigung, die den Grillplatz gebaut hat, schaut inzwischen mehrfach am Abend nach dem Rechten. Dennoch wurde erneut randaliert. So warfen Unbekannte das von der Gemeinde eigens aufgestellte Toilettenhäuschen um. Sogar eine Schaufensterpuppe, die ein Nachbar in seinem Garten stehen hatte, landete im Bach.

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen, wie Pressesprecher Fabian Herkommer bestätigt. „Das geht seit Mitte April so“, sagt er. Auch sei versucht worden, Sitzbänke anzuzünden. Der bislang entstandene Sachschaden halte sich zwar in Grenzen, angezeigt worden sei bislang jedoch nur dieser.
Sollte sich allerdings herausstellen, dass die Täter auch für den Tod der Wildente verantwortlich sind, hätte das deutlich schwerwiegendere Konsequenzen: Das Töten eines Wildtieres kann strafrechtlich als Wilderei gewertet werden.
„Wir wollen die Leute sensibilisieren, damit sie die Augen offen halten“, sagt Ortsvorsteher Hils. Einen konkreten Verdacht gibt es bereits: Mehrfach seien Jugendliche mit E-Scootern am Grillplatz beobachtet worden. Einer von ihnen soll dabei gesehen worden sein, wie er das Toilettenhäuschen umwarf.
Für die Göllsdorfer ist die Serie von Zerstörungen besonders bitter. Der Grillplatz wurde von der Bürgervereinigung ehrenamtlich errichtet und wird rege genutzt – in der Regel von verantwortungsvollen Besuchern, die ihn beim Rathaus anmelden und sauber hinterlassen.







