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Dienstag, 10. Dezember 2019
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Rottweil: Mahle verkürzt die Arbeitszeit

Auto-Indus­trie braucht weni­ger Kol­ben

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SCHRAMBERG – Etwa 150 bis 200 Mit­ar­bei­ter bei Mah­le in Rott­weil wer­den bis Jah­res­en­de statt 35 nur noch 31,5 Wochen­stun­den arbei­ten. Das hat der für den Kol­ben­her­stel­ler zustän­di­ge IG-Metal­l­­se­kre­­tär Tho­mas Blei­le bestä­tigt.

Der Grund sei, dass von den Auto­mo­bil­her­stel­lern „weni­ger Abru­fe“ erfolg­ten. Des­halb fah­re Mah­le die Pro­duk­ti­on run­ter. Betrof­fen sei­en aber nur ein­zel­ne Berei­che.  Über ver­schie­de­ne Model­le ver­su­che man die finan­zi­el­len Fol­gen für die Beschäf­tig­ten zu begren­zen. So bau­ten  eini­ge „Plus­s­tun­den“ aus der Ver­gan­gen­heit ab. Blei­le betont aus­drück­lich, dass es sich bei Mah­le nicht um Kurz­ar­beit hand­le. Dabei springt die Agen­tur für Arbeit bei den Lohn­kür­zun­gen ein und sorgt für einen Teil­aus­gleich.

Standortsicherungsvertrag

Bei Mah­le bestehe ein Stand­ort­si­che­rungs­ver­trag, so Blei­le. Alle Son­der­zah­lun­gen sei­en erhal­ten geblie­ben. Als Zuge­ständ­nis an den Arbeit­ge­ber habe man die Arbeits­zeit­ab­sen­kung zuge­stan­den, „soll­te es zu Beschäf­ti­gungs­pro­ble­men kom­men“. Das sei nun ein­ge­tre­ten. Erst wenn die­se Maß­nah­me nicht aus­rei­che, kön­ne es bei Mah­le auch zu Kurz­ar­beit kom­men, erklärt der IG-Metal­­ler. „Da muss man abwar­ten, wie sich das im nächs­ten Jahr ent­wi­ckelt.“

Am Frei­tag­mit­tag sei von der Werk­lei­tung kei­ne Stel­lung­nah­me mehr zu erhal­ten, so die Aus­kunft einer Mit­ar­bei­te­rin.

 

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