An der Erhard-Junghans-Schule ist heute alles ruhig geblieben. Die Wörter und das Datum aus der Mädchentoilette, die dort entdeckt wurden, waren ohne ernsten Hintergrund. Schulleiter Jörg Hezel lobt in diesem Zusammenhang die Polizei.
Schramberg. „Als Schule fühlen wir uns sehr gut betreut von der Polizei“, so Hezel. Es sei gleich eine erste Abschätzung vorgenommen worden, die Sache zwar ernst zu nehmen, aber nicht von einer tatsächlichen Bedrohung auszugehen. „Es gab heute so viel Normalität wie möglich.“
Kein Hubschrauber, kein SEK
Auch weil es an der Schule einige Schülerinnen und Schüler gebe, die kriegstraumatisiert seien, sei es gut gewesen, dass die Polizei zurückhaltend aufgetreten sei. Ohne SEK und Polizeihubschrauber über der Stadt.

Die Jugendsachbearbeiterin im Schramberger Revier Euronia Jakupi und ein Kollege aus Rottweil seien den ganzen Vormittag in Zivil in der Schule gewesen, um ansprechbar zu sein, so Hezel. Es seien aber kaum Fragen aufgetaucht.
Einige Schülerinnen und Schüler mehr als sonst hätten deren Eltern heute krankgemeldet. „Ansonsten war alles sehr ruhig, sehr besonnen.“ Er werde nun nach Schulschluss auch die Eltern informieren, kündigt Hezel im Gespräch mit der NRWZ an.
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