Schiltach: Feuerwehr löscht Waldbrand

Großeinsatz für die Feuerwehren / Schaden gering / Stellvertretender Kreisbrandmeister: Nochmal Glück gehabt

Am Mon­tag ist die Feu­er­wehr zu einem Wald­brand in Schiltach geru­fen wor­den. Die Wehr­leu­te hat­ten die Lage offen­bar rasch im Griff. 

Wald­brand bei Schiltach. Foto: Tho­mas Haas
Foto: Tho­mas Haas.

Neben der Schilta­cher und der Schen­ken­zel­ler Wehr waren auch die Kame­ra­den aus Schram­berg hin­zu geru­fen wor­den. Das offen­bar als eine rei­ne Vor­sichts­maß­nah­me, denn der Wald­brand war zu die­sem Zeit­punkt bereits gelöscht. Die Schram­ber­ger, die mit der Dreh­lei­ter anrück­ten, hat­ten dem­nach die Auf­ga­be, den Bereich zu wäs­sern. Ins­ge­samt waren etwa 70 Feu­er­wehr­leu­te im Ein­satz.

Die Feu­er­weh­ren im Ein­satz. Fotos: him

Der Grund für den Wald­brand ist unklar. Zunächst war er als klein gemel­det wor­den, als weni­ger als 100 Qua­drat­me­ter groß. Die Ein­satz­mel­dung ging gegen 15 Uhr raus.

Die Ein­satz­stel­le befin­det sich ober­halb der Bach­stra­ße. Gegen 16 Uhr waren die Flam­men gelöscht und die Feu­er­wehr­leu­te spritz­ten gro­ße Was­ser­men­gen auf die etwa 1000 Qua­drat­me­ter gro­ße Flä­che, um ein wei­te­res Aus­bre­chen des Feu­ers zu ver­hin­dern.

Vor Ort berich­tet Alt­bür­ger­meis­ter Peter Rot­ten­bur­ger, das Feu­er sei wohl so gegen 15 Uhr aus­ge­bro­chen. Sein Nach­fol­ger Tho­mas Haas war eben­falls gleich zur Brand­stel­le geeilt. Schon aus dem Städt­le war eine hohe Rauch­säu­le zu sehen. Kin­der hat­ten die Flam­men ent­deckt und einen Pas­san­ten gebe­ten, die Feu­er­wehr zu holen. Etwa vier Minu­ten spä­ter waren die ers­ten Schilta­cher am ”Zim­mer Platz”. ”Da waren schon drei Meter hohe Flam­men”, so ein Schilta­cher Feu­er­wehr­mann.

Aus­ge­gan­gen ist das Feu­er ver­mut­lich von einem Holz­sta­pel aus. Wie der in Brand gera­ten ist, ist aller­dings unklar. Von da brei­te­te sich das Feu­er rasch den Hang hin­auf aus. Gro­ßes Glück hat­ten die Feu­er­wehr­leu­te, dass das Feu­er so nah bei der Schiltach aus­ge­bro­chen war. So hat­ten sie gro­ße Men­gen Lösch­was­ser zur Ver­fü­gung. 

Um den Brand auch von oben bekämp­fen zu kön­nen, hat­te der Schilta­cher Kom­man­dant Har­ry Hoff­mann auch die Schram­ber­ger Dreh­lei­ter ange­for­dert. Von weit oben sprit­zen die Feu­er­wehr­leu­te dann gro­ße Men­gen Was­ser auf den Steil­hang.

Der Scha­den sei rela­tiv gering, ist Bür­ger­meis­ter Haas sicher. ”Das ist ein Boden­schutz­wald, kein Wirt­schafts­wald.” Die Poli­zei schätzt ihn auf etwa 1000 Euro.

Waldbrand-Gefahr ist noch nicht vorüber

Der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter Wer­ner Storz aus Schram­berg lob­te die Schilta­cher und Schen­ken­zel­ler Kame­ra­den. Sie hät­ten ”pri­ma zusam­men­ge­ar­bei­tet” und gleich an den rich­ti­gen Stel­len bei der Brand­be­kämp­fung ange­setzt. Die Erfah­run­gen der letz­ten Jah­re mit Wald­brän­den sei­en wich­tig, den­noch müs­se man ”immer wie­der neu über­le­gen”, denn jeder Brand sei anders.

Ins­ge­samt habe man im Kreis Rott­weil in die­sem Jahr bei Wald­brän­den noch Glück gehabt. Die lan­ge Tro­cken­pe­ri­ode habe mehr befürch­ten las­sen. Ent­war­nung gebe es aber noch nicht: ”Es bleibt heiß und tro­cken.”