Spätestens ab 15. April werden am Paradiesplatz die Autofahrer wieder eine Umleitung fahren müssen. Dann werde der Verkehr auf der „Paradiesseite“ zweispurig geleitet, so Gerhard Holzbaur vom Regierungspräsidium Freiburg auf Nachfrage der NRWZ.
„Die Beeinträchtigungen werden dann nicht größer als derzeit“, ist Holzbaur optimistisch. Die beiden Spuren der B 462 talabwärts beim Kino werden die Bauarbeiter dann komplett öffnen, um die Bachverdolung von oben frisch abzudichten. Bei solchen Bauarbeiten an 100 Jahre alten Bauwerke stecke man nicht drin, baut Holzbaur schon mal vor. Er fügt aber an: „Auf der zweiten Seite dürfte eigentlich nichts Besonderes auftauchen.“
Bei der Arbeit am Göttelbacheinlauf hatte sich herausgestellt, dass die Stützmauern am Göttelbacheinlauf Bachmauer instabil waren. Die Statiker mussten das Mauerwerk neu berechnen und die Bauleute die Mauern neu betonieren. „Die Baukosten werden sich dadurch nur unwesentlich erhöhen“, so Holzbaur.

Am Montagmorgen gab es eine Besprechung zwischen Vertretern der Baufirma, der Telekom und der Firma, die die Ampelanlage betreut. Die Telekom müsse noch Leitungen verlegen, die im Bereich des nächsten Bauabschnittes verlaufen, erläutert Holzbaur. “Sobald die Leitungen verlegt sind, können wir anfangen.“ Er rechnet damit dass dies in der ersten Aprilhälfte geschehe.

Das Ziel sei, die Bauarbeiten am Paradiesplatz Ende Juli abschließen zu können.
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