Das Waldmössinger Storchennest ist nun erstmals leer. Die Anwohner berichteten dem Storchenbetreuer Hartmut Polet, dass beide Jungstörche aus dem Nest geflogen und am Abend auch wieder ins Nest zurückgekehrt sind
Schramberg-Waldmössingen. „Die Storcheneltern übernachten auf dem Dach des angrenzenden Wohnhauses“, berichtet Polet. Die Jungstörche seien nun mit den Eltern auf Futtersuche. Ende August werden die Jungstörche Richtung Afrika ziehen. Die Altstörche ziehen Ende September.
Der männliche Storch werde im Frühjahr wieder auf seinen Horst zurückkommen, erwartet Polet. „Es kann sein, dass eine andere Störchin auf den Horst zieht.“
Die Flugversuche auf Strommasten sind für die jungen Störche nicht ungefährlich, besonders bei Windböen. Die Stadtwerke hatten beim Nestbau reagiert und die Stromleitungen umgehend isoliert. Eine Beringung der Jungstörche war auf dem Strommasten nicht möglich, bedauert Polet. Es wäre zu gefährlich.
Dank an Anwohner
Er sagt einen besonderen Dank an die Anwohner, die das Storchennest immer im Auge behalten haben. Er selbst sei ehrenamtlich mehrmals zu Kontrollen an Strommasten in der Region unterwegs gewesen. In Seedorf hoffe man auf eine Rückkehr der Störche, nachdem bei einem Nestkampf Streitenden die Eier aus dem Nest geworfen hatten.
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