ROTTWEIL. Das Brückenfest rund um die neue Fußgänger-Hängebrücke „Neckarline“ hat am Samstag deutlich an Fahrt aufgenommen. Bei sonnigem Frühlingswetter strömen zunehmend mehr Besucher auf das Gelände – im Tagesverlauf entwickelte sich die Veranstaltung spürbar in Richtung Volksfest.
Schon am Vormittag war rund um die Brücke reger Betrieb, am Nachmittag verdichteten sich die Besucherströme weiter. An den Zugängen bildeten sich zeitweise Schlangen, da viele Menschen die neue Attraktion selbst erleben wollen. Die Stimmung vor Ort blieb dabei entspannt und positiv. Mit dafür sorgte die Dudelsackgruppe Highland Sack aus dem oberschwäbischen Riedlingen, die den Tag zünftig einleitete und die ersten Besucher dieses Samstag über die Neckarline begleitete. Nach einem stärkenden Frühstück mit dem Investor Günter Eberhardt, versteht sich.
Für einen kleinen Dämpfer sorgte zwischenzeitlich der Ausfall des Shuttleverkehrs: Der eingesetzte „Neckarliner“, ein Bähnle zwischen Innenstadt und Brücke, musste wegen eines Getriebeschadens bei seiner allerersten Fajrt außer Betrieb genommen werden. Nach Angaben vor Ort reagierten die Organisatoren jedoch schnell und ersetzten das Fahrzeug durch einen größeren Bus, der den Pendelverkehr übernahm.
Parallel dazu wurde den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Blasmusik sorgte für eine festliche Atmosphäre, während ein Pfarrer die Brücke offiziell segnete. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten zudem die Dudelsackspieler, die über die Hängebrücke zogen – ein ungewöhnliches Bild, das viele Besucher mit ihren Smartphones festhielten.
Nicht nur an der Brücke selbst, auch in der Innenstadt ist am Samstag viel los. Der Wochenmarkt zieht ohnehin zahlreiche Menschen an, hinzu kommen weitere Attraktionen und Angebote im Rahmen des Brückenfests. Viele Besucher verbinden den Gang über die „Neckarline“ mit einem Bummel durch die Stadt.
Mit zunehmender Dauer des Tages wuchs nicht nur die Zahl der Gäste, sondern auch die Feststimmung. Bei strahlendem Sonnenschein nutzen viele die Gelegenheit, die neue „Neckarline“ erstmals zu begehen und das Panorama über dem Neckartal zu genießen.
Auch der Gottesdienst im Festzelt auf dem Berner Feld war bestens besucht. Die Veranstalter meldeten: „Voll besetzt.“ Gegen 14.30 Uhr erhielt die Neckarline schließlich den kirchlichen Segen von Stadtpfarrer Timo Weber.






















































































































































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