Kammerers Serie ist bei der Galerie Dyma in Rottweil (Hauptsraße) ausgestellt. Foto: privat

Die Auf­merk­sam­keit für Rott­weils neu­en Test­turm ist sehr groß. Groß genug, fin­den Tobi­as Kam­me­rer und sei­ne Part­ne­rin Sabi­ne Voß. Die bei­den haben beschlos­sen, das Augen­merk wie­der etwas mehr auf die wun­der­schö­nen alten Tür­me der Stadt zu len­ken. Dar­aus ent­stand jetzt die Edi­ti­on „Ode an die alten Tür­me”. Eines der Aqua­rel­le – es zeigt den Kapel­len­turm – kön­nen NRWZ-Leser jetzt gewin­nen.

Die NRWZ ver­lost eines der Aqua­rel­le der „Ode an die alten Tür­me Rott­weils“ von Tobi­as Kam­me­rer und Sabi­ne Voß. Foto: mm

Es lohnt sich, genau­er hin­zu­se­hen”, sagt Künst­ler Kam­me­rer. Hin­zu­se­hen zu den Bau­wer­ken, die ohne Zwei­fel einen hohen kul­tu­rel­len und bau­künst­le­ri­schen Stel­len­wert haben. Sechs his­to­ri­sche Tür­me hat der Maler in Aqua­rel­len fest­ge­hal­ten, und natür­lich auch den moder­nen Test­turm. Alle sie­ben Moti­ve gibt es nur 50 Mal, eine limi­tier­te Edi­ti­on, jedes ein­zel­ne Bild signiert, exklu­siv bei der Gale­rie Dyma in der Haupt­stra­ße in Rott­weil.
Außer­dem haben Voß und Kam­me­rer ein Kar­ten­set ent­wor­fen mit den sie­ben Moti­ven, das es bei der Gale­rie Dyma, aber auch im Gast­hof Bett­lins­bad zu kau­fen gibt.

Tobi­as Kam­me­rer zeigt in der Ode aber auch sei­ne per­sön­li­che Bezie­hung zu den Tür­men der Stadt auf, erzählt vom Fami­li­en­wap­pen der Kam­me­rers in einem der Glas­fens­ter im Müns­ter und von der Zeit, als er zusam­men mit sei­nem Vater Fens­ter und Gelän­der des Hoch­turms restau­riert hat. „Wer ihn ein­mal bestie­gen hat, wird bei den 187 Stu­fen, die der Turm in sich trägt, erfah­ren haben, wie gewal­tig die­ses Bau­werk ist“, sagt Kam­me­rer.
Auch beim Kapel­len­turm, dem „schöns­ten Turm zwi­schen Prag und Paris“, for­dert er zum gründ­li­chen Hin­se­hen auf. Dann näm­lich ent­de­cke man die fili­gra­nen Stein­kunst­wer­ke. „Es ist heu­te kaum vor­stell­bar, wie dies vor 700 Jah­ren ohne moder­ne Mit­tel gebaut wur­de. Noch ver­blüf­fen­der ist, dass die­ses Stein­werk so soli­de aus­ge­prägt und geplant ist, dass es alle Krie­ge und selbst Erd­be­ben über­stan­den hat“, sagt er vol­ler Aner­ken­nung.

Ent­stan­den sind die Aqua­rel­le übri­gens nicht in Rott­weil oder auf dem Ober­ro­ten­stein, dem Ate­lier von Tobi­as Kam­me­rer, son­dern in Salem am Boden­see, im Rah­men des deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Künst­ler­aus­tauschs „Salem2Salem“. Tobi­as Kam­me­rer und Sabi­ne Voß pla­nen der­zeit schon das nächs­te Pro­jekt in Pader­born, Voß’ Hei­mat, und danach wird es eine Schwarz­wald-Edi­ti­on geben. 

Gewinn­spiel: Nun kön­nen Sie, lie­be NRWZ-Leser, das Kapel­len­turm-Ori­gi­nal-Aqua­rell im Wert von 600 Euro gewin­nen, das Tobi­as Kam­me­rer auf unse­rem Bild in der Hand hält. Alles, was Sie dazu tun müs­sen, ist, uns eine E-Mail zu schi­cken – an die Adres­se gewinnspiel@NRWZ.de, Betreff: Kam­me­rers Kapel­len­turm. Mit ein biss­chen Glück gehört das Bild bald Ihnen. Bit­te nen­nen Sie uns Ihren Namen und Ihre Adres­se. Ein­sen­de­schluss ist der 1. Dezem­ber. Die Gewin­ne­rin oder der Gewin­ner wird per Los­ent­scheid bestimmt und per E-Mail benach­rich­tigt. Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen. Mit­ar­bei­ter des NRWZ-Ver­lags kön­nen nicht an der Ver­lo­sung teil­neh­men.