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Sonntag, 27. September 2020

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Der Pfarrer und die Tauben – ein Leserbrief

(Meinung). Meine Arbeit mit Tieren, vor allem mit Tauben, gibt mir so viel. Ich spüre Leben, Dankbarkeit, Emotionen – so viel Freude und leider ebenso viel Trauer. Ich durfte Menschen kennenlernen, die selbst- und bedingungslos sind. Umso mehr erschüttern mich die Abneigungen anderer. Dass nicht alle Menschen dieselbe Empathie haben, ist mir klar.

Was mich fassungslos macht, sind die Beobachtungen an Kirchen und ein Gespräch mit einem Pfarrer. Dieser machte sich Sorgen über die Fassade seiner Kirche, die von Taubenkot „zerstört“ wird. Außerdem würden die Menschen sich ebenfalls über die verschmutzte Gegend beschweren. Ok, jetzt wissen wir: Tauben sind schmutzig, lästig und machen nur Dreck. Auf meine Frage, ob es nicht eher wir Menschen sind, die die gesamte Welt verschmutzen, erhielt ich nur verwegenes Schmunzeln und ein Schulterzucken. Ein Pfarrer, dem ein Gebäude – welches mit dem vielen Geld, das die katholische Kirche besitzt, gereinigt und repariert werden kann – wichtiger ist als ein Lebewesen – da frage ich mich doch: Hat er denn den richtigen Beruf gewählt?

Ohnehin hält sich dieser Mythos, Taubenkot würde Gebäude schädigen, viel zu hartnäckig. Die Technische Universität Darmstadt konnte dies in einer Studie im Jahr 2004 widerlegen. 70 Tage lang wurde frischer Taubenkot auf unterschiedliche Untergründe aufgetragen und es keine Veränderungen gefunden. „Vielmehr seien saurer Regen und Abgase aus Industrie und Verkehr für Schäden an historischen Gebäuden verantwortlich.“ (Quelle: https://www.stadttauben-bremen.de/gebaeudeschaeden/). Leider veranlasst dieser Irrglaube viele dazu, Taubenabwehr in Form von Spikes zu installieren – sogar an Kirchen konnte ich das schon beobachten. Doch warum? Sollte nicht gerade die Kirche ein Zufluchtsort für alle sein, oder gilt das nur für „bessere“ Lebewesen? Für so eine reiche Institution sollte es doch ein leichtes sein, auf ihren Grundstücken betreute Taubenschläge zu errichten, sie artgerecht zu füttern und echte Eier gegen Gipseier auszutauschen.

Tauben – die Ratten der Lüfte! War sie nicht einst ein Zeichen des Friedens?

Oder des Frohen Botschafters? Denn war es nicht sogar eine Taube, die Noah den Zweig brachte und somit die lange, beschwerliche Zeit auf dem Wasser beendete?

Als Atheist möchte ich nicht mit der Kirche an sich abrechnen, sondern zum Nachdenken bewegen. Die Massen, die noch wöchentlich in die heiligen Messen strömen, hängen an euren Lippen. Ihr habt es in der Hand, eben diese zum Umdenken zu bewegen.

Saskia Tritschler, Rottweil

 

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8 Kommentare

  1. Es ist schon unfassbar, wofür die katholische Kirche alles herhalten muss: Sie soll Tauben ungestört an Kirchen sch… lassen und hinterher für teures Geld die Kirchen reparieren lassen. Und dann wird das Ganze gleich theologisch überhöht und gar als biblischer Dienst verbrämt. Geht’s noch?
    Woher nehmen die selbsternannten Hobby-Atheisten eigentlich immer das Recht, der Kirche moralische Vorträge zu halten? Sollten sie sich lieber für die unzähligen Opfer einsetzen, die seit Jahrhunderten bis heute durch den Atheismus gequält und umgebracht worden sind. Auf der Kirche herumzuhacken ist natürlich leichter als sich selbst den Spiegel vorzuhalten.

  2. In der Not wendet man sich komischerweise dann plötzlich an wen wohl????? Von einlullen würde ich da nicht sprechen! Wäre interessant zu erfahren von welchen Gotteshäuser Sie da sprechen ….. soe müssen sich da ja gut(?) auskennen ….

  3. Ach, da hab ich keine Sorge, um das Seelenheil der Hirten. Manch Gotteshaus ist, der horrenden Unterhaltungskosten wegen, der weltlichen Obrigkeit „überlassen“ worden und per Erbpacht, dem ehemaligen Eigner, der gleichzeitig auch den einzig möglichen Mieter darstellt, was den Pachtzins gen Null drückt, mit Hausrecht zurückgegeben worden. So dürfte für diese Maßnahmen der Eigner verantwortlich sein und nicht der Gottesmann.
    Drum machen wir es wie die Autorin, fangen wir an unsere Grosshirnrinde zu nutzen, unser Bewusstsein ohne einlullende Spiritualität zu erleben und dem Geschäftsmodell „Kirche“, eine Absage zu erteilen.

  4. Ratten der Lüfte? Das stimmt – leider. Tauben haben, wie auch Katzen in urbaner Umgebung nichts verloren. Vor allem Tauben verbreiten Schmutz und Krankheiten. Hätte die Schreiberin ein Haus in der Stadt und müsste es für viel Geld gegen Tauben schützen und regelmäßig reinigen würde die „frohe Botschaft“ wohl anders lauten. Dass sich jemand um seinen Besitz sorgen macht, ist etwas ganz natürliches. Da kann ich dem Pfarrer, so er denn überhaupt in der Form existiert nur zustimmen. Schön, dass wir dank Meinungsfreiheit auch diese Ansichten lesen dürfen. wir leben in einem tollen Land.

    • Tauben üicken den “Mörtel“ aus den Fugen …. pure Wahrheit? Inwiefern?

  5. Es fehlen halt meine “Kollegen“ die Turmfalken um das Gleichgewicht in der Natur wieder herzustellen!

    • Da müssen wir im nächsten Leben aber im Biologieunterricht etwas besser aufpassen, und „net so noch da Mädle schaue‘.
      Turmfalken sind Mäusejäger und insoweit Spezialisten, wie ich in den nächsten Wochen wieder erleben werde, wenn das beim Nachbarn brütende Paar wieder eine Unzahl Mäuse anschleppen wird.
      Tauben werden dagegen von den wesentlich selteneren Wanderfalken gejagt, die im Sturzflug schneller als ein Sportwagen werden können und deshalb bei den Luftwaffen dieser Welt von Jagdgeschwadern häufig als Emblem genutzt werden, und das auch noch ohne Lizenzgebühren zu zahlen!
      Wanderfalken sind die Feinde der Brieftaubenzüchter, und leider findet man auch immer wieder vergiftete Exemplare ……
      Der „Rottweiler Adler“ scheint kein „Ulmer Spatz“ zu sein….

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