Feuerwehr zu Rettungseinsätzen in Rottweil und Dunningen gerufen

Einsatz in Rottweil-Altstadt. Alle Fotos: Peter Arnegger

Koh­len­mon­oxid-Ver­gif­tung in Rott­weil und ein Arbeits­un­fall in Dun­nin­gen: Die Feu­er­wehr ist am Mor­gen zu zwei Ret­tungs­ein­sät­zen geru­fen wor­den. An bei­den Fäl­len waren die Kame­ra­den aus Rott­weil betei­ligt, denn im Nach­bar­ort wur­de die Hub­ar­beits­büh­ne benö­tigt.

In der Rott­wei­ler Alt­stadt war die Feu­er­wehr zunächst zu einem Ein­fa­mi­li­en­haus geru­fen wor­den. Dort hat­te der Koh­len­mon­oxid-War­ner von Ret­tern des Roten Kreu­zes ange­schla­gen. Die­se hat­ten woll­ten gera­de nach einer älte­ren Dame schau­en, die sie per Haus­not­ruf geru­fen hat­te. Und beim Betre­ten des Hau­ses habe der stan­dard­mä­ßig mit­ge­führ­te War­ner Gefahr signa­li­siert. Das bestä­tig­ten der Ein­satz­lei­ter, Rott­weils Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler, und der Orga­ni­sa­to­ri­sche Lei­ter Ret­tungs­dienst der NRWZ.

Die Rot-Kreuz­ler hät­ten dann die Feu­er­wehr hin­zu geru­fen – aber selbst beherzt das Gebäu­de betre­ten und die bereits bewusst­lo­se Dame raus­ge­holt. „Sie haben wohl ein­fach die Luft ange­hal­ten”, ver­mu­te­te Mül­ler. Koh­len­mon­oxid ist farb- und geruch­los – und kann im schlimms­ten Fall töd­lich wir­ken. Wo das Gas aus­ge­tre­ten ist, ist unklar.

Wäh­rend sich die Ret­ter um die älte­re Dame küm­mer­ten – die zwi­schen­zeit­lich das Bewusst­sein wie­der­erlang­te, für deren Ver­sor­gung aber dann ein Not­arzt hin­zu geru­fen wor­den ist -, nahm sich die Feu­er­wehr des Hau­ses an. 

Zunächst stieß ein Atem­schutz­trupp in das Haus vor, um mit der Suche nach mög­li­chen wei­te­ren Per­so­nen zu begin­nen. Die Kame­ra­den stell­ten zudem der­weil die Gas­ver­sor­gung ab und belüf­te­ten das Gebäu­de, um das Gas hin­aus zu trei­ben. Bald konn­te Ent­war­nung gege­ben wer­den, außer der älte­ren Dame hat­te sich nie­mand mehr in dem Haus befun­den.

In die all­mäh­lich ein­tre­ten­de Ent­span­nung platz­te der zwei­te Ein­satz­be­fehl: Wie­der brauch­te der Ret­tungs­dienst Unter­stüt­zung. Dies­mal in Dun­nin­gen. 

Dort, in einem Neu­bau­ge­biet, war ein Mit­ar­bei­ter eines Stuk­ka­teur­be­triebs aus­ge­rutscht und auf den Rücken gefal­len. Der 52-Jäh­ri­ge blieb ver­letzt lie­gen, war nach Aus­künf­ten vor Ort ansprech­bar, muss­te aber scho­nend aus dem ers­ten Stock des Neu­baus geret­tet wer­den. 

Dazu for­der­te das DRK die Feu­er­wehr an, die mit meh­re­ren Kräf­ten aus Dun­nin­gen und aus Rott­weil anrück­te. Der Arbei­ter ist dann durch ein Fens­ter auf die Hub­ar­beits­büh­ne getra­gen und von die­ser scho­nend zu Boden gebracht wor­den. Dort küm­mer­te sich die Besat­zung eines Ret­tungs­wa­gens wei­ter um ihn. Auch ein Not­arzt war vor Ort.