Der Betrei­ber der vom Land­rats­amt kon­trol­lier­ten Gast­stät­te in Rott­weil – dem das Ver­wen­den von Gam­mel­fleisch vor­ge­wor­fen wur­de – hat sich zu Wort gemel­det. Wir ver­öf­fent­li­chen sei­ne Stel­lung­nah­me voll­stän­dig und unver­än­dert.

Anfang des Jah­res führ­te ich in mei­nem TexMex-Restau­rant im lau­fen­den Betrieb umfang­rei­che Sanie­rungs- und Moder­ni­sie­rungs­ar­bei­ten durch. Dies spann­te mich der­art ein, dass ich als Chef des La Can­ti­na kurz­fris­tig mei­ner Kon­troll­pflicht nicht aus­rei­chend nach­kam. Das ist zwar die Erklä­rung, jedoch ent­schul­digt das die­sen Vor­fall nicht. Aus die­sem Feh­ler vom 23. Janu­ar habe ich gelernt. Dem Land­rats­amt bin ich für das Auf­zei­gen des Miss­stan­des sehr dank­bar. Nicht jedoch für die Ver­öf­fent­li­chung aus die­sem betont ein­ma­li­gen Vor­fall.

Ich han­del­te sofort: Der damals ver­ant­wort­li­che Koch wur­de im Janu­ar unmit­tel­bar frist­los gekün­digt.

Das mit den Spa­re-Ribs ist aus mei­ner Sicht falsch ver­öf­fent­licht wor­den. Selbst­ver­ständ­lich wären die­se nie mehr in den Umlauf gekom­men. Unse­re Garan­tie: Wir ver­ar­bei­te­ten und ver­ar­bei­ten nur ein­wand­freie Lebens­mit­tel!  

Fol­gen­de wei­te­re Maß­nah­men sind bereits in die Wege gelei­tet:

- Stän­di­ge Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on aller Kühl­räu­me und Küche, über die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten hin­aus.

- Alle Räu­me in wel­chen Lebens­mit­tel gela­gert oder ver­ar­bei­tet wer­den, haben seit Janu­ar, auch wenn nicht so vor­ge­schrie­ben, Kon­troll­lis­ten. In die­sen wer­den die min­des­tens 2 x täg­li­chen Kon­trol­len unter­zeich­net und damit doku­men­tiert. Die­se Lis­ten wer­den für alle Gäs­te ab sofort ein­seh­bar sein.  

- Alle Mit­ar­bei­ter wer­den neu ein­ge­klei­det und die Hygie­ne­stan­darts wer­den noch­mals über das übli­che hin­aus ver­schärft.  

Unser Mot­to: La Can­ti­na; das bes­te, sau­bers­te, fri­sches­te und trans­pa­ren­tes­te Lokal die­ser Art weit und breit.

Fazit: Bei jedem pas­sie­ren mal Feh­ler. Wir haben sofort im Janu­ar dar­aus gelernt und gehan­delt!”

Georg Phil­oxi­ni­dis