Für den Internationalen Museumstag am 17. Mai sammelt das Salinenmuseum Rottweil persönliche Erinnerungen an die frühere Saline Wilhelmshall. Gesucht werden Geschichten, Fotos und Alltagsgegenstände aus einer prägenden Zeit der Stadtgeschichte.
Rottweil. Wie war das damals, als die Schornsteine der Saline Wilhelmshall noch rauchten? Als der Alltag vieler Menschen von der Arbeit rund um die Salzgewinnung geprägt war? Genau diese Erinnerungen möchte der Förderverein Salinenmuseum Rottweil e. V. jetzt sammeln – für eine besondere Ausstellung zum Internationalen Museumstag am 17. Mai unter dem Motto „Baden-Württemberg erzählt“.
Ob der Schulweg an den Siedehäusern vorbeiführte, der Weg zur Feldarbeit am unteren Bohrhaus entlangging oder Familienangehörige in der Saline arbeiteten – als Sieder, Salzpackerin, Bohrhauswärter oder in der Verwaltung: Jede persönliche Geschichte ist willkommen. Auch kleine Anekdoten oder prägende Erlebnisse aus dieser Zeit können einen wertvollen Beitrag leisten.
Neben schriftlichen Erinnerungen sind auch materielle Zeugnisse gefragt. Dazu zählen etwa alte Arbeitskleidung wie Kittelschürzen, Henkelmänner für das Mittagessen, Werbegeschenke der Saline oder Fotos – beispielsweise von Betriebsausflügen. Die Exponate werden als Leihgaben in die Ausstellung integriert, gerne ergänzt durch persönliche Kommentare oder Hintergrundgeschichten.
Der Förderverein freut sich über jeden Beitrag – von kurzen Erinnerungen bis hin zu ausführlichen Berichten. Einsendeschluss ist der 13. April 2026. Texte, Bilder oder Beschreibungen von Ausstellungsstücken können per E-Mail an info@salinenmuseum-rottweil.de geschickt werden. Für Rückfragen steht Kerstin Hoffmann unter Telefon 0741/17441052 (Anrufbeantworter) zur Verfügung.
Die neue Museumssaison startet am 1. Mai im Unteren Bohrhaus. Besucher können das Gelände sowie die historischen Bohrtürme dann wieder an Sonn- und Feiertagen zwischen 14.30 und 17 Uhr besichtigen. Führungen und Workshops für die Saison sind bereits buchbar. Weitere Informationen gibt es online sowie im Jahresprogramm des Salinenmuseums.














