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Samstag, 8. August 2020
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    Rottweiler Naturfreundehaus vor erneutem Pächterwechsel

    Das Rottweiler Naturfreundehaus „Jungbrunnen“ bei Göllsdorf steht vor einem erneuten Pächterwechsel. Der aktuelle, seit 2018 aktiv, hat die Kündigung erhalten, muss im kommenden Jahr das Haus verlassen haben. Der 56-jährige Frank Bohn erzählte der NRWZ, wie es aus seiner Sicht so weit gekommen ist. Er spricht von Mobbing und davon, dass ihm, der sich so intensiv für das Haus eingesetzt habe, immer wieder Steine in den Weg gelegt worden seien. Für die Rottweiler Naturfreunde antwortet deren Vorsitzende, Gisela Burger. Sie spricht von einer Stilfrage. Und davon, dass die Chemie lange nicht mehr gestimmt habe.

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    „Was, schon wieder?“ Gisela Burger hat sich auf die nun anstehenden Reaktionen gefasst gemacht. Sie ist ein bisschen überrascht davon, das die NRWZ schon über den Vorgang Bescheid weiß, aber bitte: Ja, es stimme, dem aktuellen Pächter des Naturfreundehauses „Jungbrunnen“ sei am 30. Juni auf 31. Dezember fristgerecht gekündigt worden. Und ja, das ist das zweite Mal innerhalb zweier Jahre, dass die Rottweiler Naturfreunde ihren Pächter rauswerfen.

    Rückblick: Im März 2018 können Besucher des idyllisch gelegenen Naturfreundehauses einen Aushang lesen. „Wegen gewisser und für uns unzumutbarer Umstände“, steht da würden Haus und Gaststätte ab dem 19.03.2018 geschlossen. Die NRWZ versuchte den Fall damals aufzuarbeiten – und fand zwei miteinander zerstrittene Frauen vor.

    Einerseits die damalige Pächterin, Barbara Niemann. Sie fühlte sich von der Naturfreunde-Ortsgruppe im Stich gelassen, die auf Abstand zu ihr gegangen sei. Die Naturfreunde hätten eine Vereinsführung, die sich nach Niemanns Ansicht alleinige Macht sichern wolle. 

    Und andererseits die Ortsgruppen-Vorsitzende Gisela Burger, die von einer großen Unzufriedenheit der Naturfreunde mit der Führung ihres Hauses durch die Pächterin berichtete. So sei es keine Wandergaststätte mehr, sei nicht familien- und kinderfreundlich ausgelegt gewesen. „Überall hängen Verbotsschilder“, so Burger. „Es ist eine Frage der Hausführung“, sagte Burger damals. Sie ließ anklingen, dass es die Pächterin habe an der Gastfreundschaft mangeln lassen. „Sie wollte dort ihrer geputzte Ruhe haben.“ Dem entgegen stand deren Aussage, dass die Geschäfte gut gelaufen seien. „Wir hatten einen jährlichen Zuwachs von 15 Prozent“, sagt Niemann seinerzeit.

    Niemann ging nach eigenen Angaben nach Bayern. Man streite sich immer noch mit ihr, es fehlten Pachtzahlungen aus dem Jahr 2017, sagt Burger nun, im Juli 2020, der NRWZ. Die Verhandlung vor dem Landgericht werde bald stattfinden.

    Nun dasselbe in Grün: Der aktuelle Pächter hat die Kündigung erhalten. Sie kam für ihn aus heiterem Himmel, sagt er der NRWZ. Wegen eines Herzinfarkts sei er zuletzt krankgeschrieben, dann in einer Reha-Maßmahme gewesen. Nun habe er wieder geöffnet – am Wochenende sei es etwa sehr gut gelaufen -, aber sei seit Ende Juni gekündigt.

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    Warum? Im Kündigungsschreiben habe kein Grund gestanden, aber: „Es gab schon immer Theater“, sagt Frank Bohn. Es sei eigentlich „wunderbar“ gelaufen, er habe viele Stammgäste an das Haus binden können, die mit ihm sehr zufrieden gewesen seien. Er habe zudem alles allein gewuppt, „die vom Verein machen fast nichts“. Und wenn er dieses und andere Probleme angesprochen habe, dann habe sich die Vorsitzende des Naturfreundevereins persönlich von ihm angegriffen gefühlt.

    Immer wieder kam es offenbar zum Streit zwischen Bohn und den Vereinsleuten, immer wieder gab es gegenseitige Schuldzuweisungen. Bohn erzählt von einer kaputten Elektrik und einer verstopften Toilette – die dann schlimm überlief -, erzählt davon, dass er sich selbst um die Reparaturen habe kümmern müssen, und dass, wenn Vereinsvertreter ihm dann beigesprungen seien, er schnell den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen habe, schnell in Verdacht geraten sei, die Schäden selbst verursacht zu haben. „Mobbing“ nennt er das, ein Begriff, den auch seine Vorgängerin wählte.

    Gisela Burger, auch hier gleicht der Fall dem von 2018, steht der NRWZ gerne Rede und Antwort. Völlig unaufgeregt, und man ist geneigt, ihr ebenso zu glauben wie zuvor schon Bohn.

    „Es ist ein Naturfreundehaus und keine Beiz“, hält Burger fest. Darin besteht für die das Hauptproblem, das sie seinerzeit auch schon mit Bohns Vorgängerin hatte – unterschiedliche Vorstellungen von Verein und Pächter vom Betrieb des Hauses. War es vor Bohn eine gewisse Unfreundlichkeit gegenüber den angestammten Gästen eines Naturfreundehauses – die eine naturnahe und günstige Übernachtungsgelegenheit und auch mal die Möglichkeit zur Selbstversorgung suchen – ist es aus Sicht des Vereins nun so, dass Bohn nicht auf das richtige Publikum setzt. Dass er eine Kneipe mit Kulturprogramm im Kopf habe. „Das Naturfreundehaus Jungbrunnen ist kein Aushängeschild mehr“, so Burger. Es sei mehr und mehr zu einer Gaststätte geworden, inklusive Gegröle der Gäste. Das wiederum schrecke die eigentliche Klientel ab, Familien mit Kindern, etwa, Wanderer, die Ruhe suchten. Es seien vermehrt und wiederholt Beschwerden eingegangen, so Burger zur NRWZ.

    Die für sie unausweichliche Folge: „Wir haben die Reißleine gezogen.“ Und im Übrigen sei nicht sie allein dieser Meinung, der ganze Verein sehe die Kündigung des Pachtverhältnisses als einen notwendigen Schritt.

    Nette Anekdote am Rande: Das Haus muss eigentlich in einem umwerfenden Zustand sein. Schon Bohns Vorgängerin hatte damals erklärt, mehr als 50.000 Euro in das Haus investiert zu haben. Belege dafür sei sie bis heute schuldig geblieben, so Burger. Und auch Bohn, der aus Waldshut-Tiengen und vom Bau kommt, hat das Haus nach eigenen Angaben instand gesetzt. „Ich habe hier mein Projekt verwirklicht, habe meine Handschrift hinterlassen. Alles sei bestens.

    Burger dagegen: „Wenn der aktuelle Pächter gegangen ist, wollen wir zunächst einmal renovieren. Die sanitären Anlagen, die Duschen vor allem, seien in schlechtem Zustand.

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    Wie geht es weiter für die beiden Seiten? Bohn steht nach eigenen Angaben vor dem Nichts. Er ist jetzt 56, könne wegen seines Gesundheitszustands nicht in den früheren Beruf auf dem Bau zurück. Und einen Rechtsstreit will er eigentlich vermeiden, ebenfalls seines Gesundheitszustands wegen. Er möchte das Ganze andererseits aber auch nicht auf sich sitzen lassen, sagt er, fühlt sich ungerecht behandelt. Er werde sich mit einem Freund beraten. Und dann vielleicht mit einem Rechtsanwalt.

    Und Burger beziehungsweise der Naturfreunde-Verein? „Wir werden uns mit der Pächtersuche und der Renovierung Zeit lassen“, sagt die Vorsitzende. Sie hätten jetzt zweimal Pech mit dem Pächter gehabt. Es könne sein, dass sie vonseiten des Vereins das Haus, wie schon 2018, übergangsweise wieder selbst betreiben wollten. Aber wirklich nur vorübergehend. „Wir machen das Ganze schließlich ehrenamtlich“, so Burger abschließend.

     

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    5 Kommentare

    1. Herr Grytz lebt in seiner eigenen Welt darum bestimmt nur er wie was geschrieben und gemacht wird..Wenigstens hat er die letzten zwei Jahre anscheinend gelernt das auch in Naturfreunde Häusern nachhaltiger eingekauft und gekocht werden sollte.

      • Ach Herr Reitenbach,
        man sollte dann die Nachhaltigkeit nicht nur als Anspruch vor sich her tragen, sondern seine Gesellschaften mit beschränkter (!) Haftung auch so führen, dass nicht alle zwei bis drei Jahre die Verpächter befürchten müssen um ihre Pacht- und Mieteinnahmen gebracht zu werden.

    2. Hallo Herr Sauer,
      danke für die sprachliche Belehrung, ändert aber nichts an der Sache, dass hier einem in der Gastronomie unerfahrenen Quereinsteiger eine Chance geboten und jetzt völlig vertragsgemäß gekündigt wurde. Es ging ja nicht um die „teilfertigen Gerichte“ sondern um den Stil in dem das Haus insgesamt geführt wurde. Fragen Sie mal nach wie viele Familienfeiern, Freizeiten, Schullandaufenthalte in den vergangenen 2 Jahren im Jungbrunnen stattgefunden haben.

      W. Grytz

    3. Naturfreundehäuser haben, was die Bewirtschaftung und den sonstigen Betrieb betrifft, den Anspruch familienfreundlich zu sein sowie bei günstigen Preisen nicht nur die billigste Qualität (z.B. bei Convention Food aus dem Großhandel) anzubieten. Kundennähe sollte sich nicht auf den „Stammtisch“ beschränken und auch für kleinere Reparaturen und die Pflege des Außengeländes ist in der Regel der Pächter und nicht der Verpächter verantwortlich.
      Diese Ansprüche erfüllen nicht alle Naturfreundehäuser, aber es gibt gute Beispiele auch in der Region.
      Waldemar Grytz, stellv. Landesvorsitzender Naturfreunde Württemberg e.V.

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      • Wenn man schon Anglizismen oder generell Fremdworte gebraucht, sollte man a) die richtigen und b) sie auch richtig verwenden. Sie meinen wohl Convenience Food. Convention ist ein Kongress. Convenience Food dagegen sind „teilfertige“ Gerichte, die auch in der gehobenen Gastronomie eingesetzt werden. Diese haben erstmal nichts mit „billigster Qualität aus dem Großhandel“ zu tun. Soviel „Fachwissen“ sollte sein, wenn man hier öffentlich kritisiert.

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