Katastrophen sollte man nicht heraufbeschwören, aber ernst nehmen sollte man sie doch, wie man beim Blick auf die täglichen Nachrichten erkennen kann. „Katastrophen gehören zum Leben“, eröffnete Walter Gentner, stellvertretender Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) Schramberg, seinen Informationsnachmittag beim Generationen und Senioren-Treff zum Thema „Katastrophen Alarm“. Über die Veranstaltung berichtet Barbara Olowinsky.
Schramberg. Das Seniorenforum (SeFo) hatte ihn eingeladen, über sinnvolles Verhalten bei Naturkatastrophen und technischen Notfällen zu berichten. Gemeint sind damit zunächst die persönlichen Vorsorgemaßnahmen, das heißt Vorratshaltung.
Zunächst gehe es um genügend Trinken (zwei Liter pro Tag pro Person) und genügend Essen, um haltbare Lebensmittelvorräte, gegebenenfalls persönliche Altersstufen oder Allergien berücksichtigend, um stromlose Kochmöglichkeiten und Beleuchtung bei Stromausfall mit Taschenlampen und Batterien oder Kerzen und Streichhölzer. Es gehe um notwendige persönliche Medikamente und richtig bestückte Hausapotheke, aber auch um ein leichtes Auffinden von allen wichtigen Dokumenten bei Evakuierung, im Notfall sogar Notfallgepäck.
Keine Panik
Gemeint ist damit nicht eine Panikmache, aber ein bewusstes Planen für den Notfall auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten. Und alles im Ernstfall möglichst leicht erreichbar gelagert. Der Referent informierte aber auch über das richtige Verhalten bei Wasser- oder Feuerkatastrophen, bei Unwetter oder Ausbruch von chemischen Gefahrstoffen.
Er wies auf den absolut wichtigen Notruf 112 hin und auf die Wichtigkeit von Empfang und Ernstnehmen von Warnmeldungen. Bei Stromausfall oder wenn der Handy-Akku leer ist, sei ein batteriebetriebenes Radio im Haus für Notfälle ratsam.
Info: Um all die angegebenen Empfehlungen und Ratschläge konkret umzusetzen, ist es ratsam, sich die folgende Broschüre zum Katastrophen Alarm zu besorgen: Der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ enthält detailliert alle Informationen sowie eine Checkliste für die persönliche Planung. Sie kann kostenlos bestellt werden: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) , Postfach 1867, 53008 Bonn / www.bbk.bund.de /info@bbk.bund.de oder Telefon 0228-9955-0
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