Am Mon­ta­gnach­mit­tag ist neben der B462 zwis­chen Schram­berg und Schiltach (Kreis Rot­tweil) ein Baum umgestürzt und auf ein vor­beifahren­des Auto gefall­en. Der Fahrer erlitt tödliche Ver­let­zun­gen und starb noch an der Unfall­stelle. Seine Frau und die bei­den Kinder kamen ver­let­zt in ver­schiedene Kranken­häuser. Das berichtete die Polizei am Abend.

Gegen 14.25 Uhr fuhr der 33-Jährige, mit im Auto seine zwei Jahre jün­gere Frau und die bei­den Kinder, von Schram­berg in Rich­tung Schiltach. Etwa auf der Hälfte der Strecke fiel neben der Bun­desstraße ein Baum um. Er traf den Wagen mit Karl­sruher Kennze­ichen auf Höhe des vorne sitzen­den Ehep­aars. Der 33-Jährige erlitt tödliche Ver­let­zun­gen und starb noch an der Unfall­stelle.

Seine Ehe­frau wurde vom Ret­tungs­di­enst mit schw­eren Ver­let­zun­gen ins Kranken­haus Freuden­stadt ein­geliefert. Die bei­den Zwill­ingskinder, fünf Jahre alt, kamen in Kliniken nach Freiburg und Villin­gen-Schwen­nin­gen. Ein Ret­tung­shub­schrauber war im Ein­satz.

Um 14.25 Uhr waren die Ret­tungskräfte nach Hin­ter­lehen­gericht, einem Weil­er zwis­chen Schram­berg und Schiltach (Kreis Rot­tweil) gerufen wor­den. Dort war die Fichte auf das in Karl­sruhe zuge­lassenes Auto gestürzt. Der Fahrer des Wagens ver­starb noch an der Unfall­stelle.

Der Baum ist nach Angaben des Polizeiprä­sid­i­ums Tut­tlin­gen auf das Dach des Fahrzeugs gekracht. Zwis­chen A- und B-Säule, also direkt auf die bei­den Vorder­sitze.   

Der Abschnitt der B 462 ist ges­per­rt wor­den. Die Polizei bat Aut­o­fahrer, den Bere­ich weiträu­mig zu umfahren. Es hat­te sich in bei­den Rich­tun­gen jew­eils bere­its ein län­ger­er Rück­stau gebildet.

Warum der Baum umstürzte, ist nicht bekan­nt. Laut ein­er Augen­zeu­g­in des schw­eren Unfalls gab es keinen sicht­baren Anlass dafür, dass der Baum umknick­te. Sie sagte: “Die Leute in dem Auto hat­ten keine Chance.” Zum Zeit­punkt des Unfalls herrschte vor Ort kein Unwet­ter.

Nach Angaben der Polizei gab es auch keine Baum­fäl­lar­beit­en. Die Ursache soll nun ein Sachver­ständi­ger her­aus find­en.

Die Ret­tungskräfte, vor allem das Rote Kreuz und die Schiltach­er Feuer­wehr, waren mit einem Großaufge­bot vor Ort. Seit 17.45 Uhr ist die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.