Seit einem Jahr heißt die kleine Grünfläche zwischen der Schlossstraße, der Unterführung entlang der Schiltach und der Hauptstraße Erich-Hauser-Platz. Zum einen, weil dort eine der berühmten Stahlskulpturen des Bildhauers seht, zum anderen, um Hauser, der die ersten Jahre als Künstler in Schramberg gearbeitet hat, zu ehren.
Schramberg. Das kleine Plätzle möchte sie umgestalten, hatte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr schon bei der Platzeinweihung im Dezember erklärt. Das Umfeld um die Plastik sei „bisher wenig einladend“, heißt es in einer Vorlage für den Ausschuss für Umwelt und Technik. Man habe bisher „kaum die Möglichkeit, das Kunstwerk in Ruhe auf sich wirken zu lassen“.
Stadtplaner Joschka Joos hat dem Ausschuss nun einen Plan vorgelegt. Demnach soll die Dreiecksfläche stadteinwärts umgebaut werden. Bisher seien dort Bodendecker, die eher als Müllschlucker dienten, angepflanzt.

Durch den kombinierten Rad- und Gehweg daneben sei die Ecke konfliktträchtig. Deshalb soll der Zugang an der Spitze des Dreiecks liegen. Auf der kleinen Fläche möchte die Stadt eine Bank aufstellen und zwei schattenspendende Bäume pflanzen. Zur Abgrenzung zur Unteren Hauptstraße möchte Joos eine Hecke anpflanzen lassen. Die Kosten für die Umgestaltung schätzt Joos auf 28.000 Euro.
Auch kleine Projekte umsetzen
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr warb für das Vorhaben, es befinde sich am Entree in die Stadt. „Es ist das Erste, was man sieht.“ Eine Passantenbefragung im vergangenen Jahr habe ein positives Ergebnis für die Plätze in der Stadt ergeben. Neben den dicken Brettern, die zu bohren seien, wolle sie auch kleinere Projekte umsetzten, damit die Bürger sehen, es geht voran.

„Volle Zustimmung“, signalisierten Jürgen Reuter („Aktive Bürger“) und Jürgen Kaupp (CDU). Reuter forderte aber auch beim Schloss „attraktive Sitzgelegenheiten“, und Kaupp bat, eine verschwundene Sandsteinplatte auf einem Pfosten bei der Brücke zur St. Maria-Kirche zu ersetzen. Die übrigen Ausschussmitglieder stimmten ohne Wortmeldung zu.
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