Falsche Polizeibeamte rufen in Schiltach und Fluorn-Winzeln an – Betrugsversuche bleiben ohne Erfolg

Betrugsversuche per Telefon in Schiltach und Fluorn-Winzeln – alle Angerufenen reagieren richtig.

Unbekannte geben sich in Schiltach und Fluorn-Winzeln als Polizeibeamte aus. Die Betrugsversuche bleiben ohne Erfolg – Polizei warnt vor der Masche. Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
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Mit der bekannten Masche „falscher Polizeibeamter“ haben Unbekannte am Freitagnachmittag versucht, Anwohner in Schiltach und Fluorn-Winzeln zu täuschen. Nach aktuellem Stand blieb es bei Versuchen – alle Angerufenen reagierten richtig.

Wie das Polizeipräsidium mitteilt, gingen am Freitag zwischen 15 und 18.30 Uhr zahlreiche Anrufe bei Bürgerinnen und Bürgern in Schiltach und Fluorn-Winzeln ein. Die bislang unbekannten Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und berichteten von angeblichen Einbrüchen in der Nachbarschaft.

In den Gesprächen erkundigten sich die Anrufer gezielt nach den Sicherungseinrichtungen der Häuser. Offenbar versuchten sie so, an Informationen über mögliche Wertgegenstände oder Sicherheitslücken zu gelangen.

Nach aktuellem Stand durchschauten jedoch alle Betroffenen die Betrugsmasche. Sie beendeten die Gespräche und informierten die echte Polizei. Ein Schaden entstand nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor derartigen Anrufen. Echte Polizeibeamte fragen am Telefon grundsätzlich nicht nach Wertsachen oder fordern Geld. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und sich unter der Notrufnummer 110 an die Polizei wenden.

Zudem raten die Ermittler, insbesondere ältere Angehörige über die Masche aufzuklären. In vielen Fällen suchen sich die Täter gezielt Opfer über Telefonbucheinträge aus.

Mehr unter www.polizei-beratung.de

Autor / Quelle:Polizeibericht (pz)
... kennzeichnet Texte, die so direkt aus der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des für den Landkreis Rottweil zuständigen Polizeipräsidiums Konstanz kommen oder von der Pressestelle einer anderen Polizeibehörde.
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