Bis weit talabwärts staute sich am frühen Nachmittag der Verkehr: Foto unseres Lesers Daniel Speck

Der Ver­kehrs­fluss ist in Sul­gen am Frei­tag ab 14 Uhr wie­der mehr oder weni­ger zum Erlie­gen gekom­men: Wochen­end- und Fei­er­abend­ver­kehr sind für die aus­ge­schil­der­te Umlei­tung offen­bar zu viel.

Seit dem spä­ten Mit­tag berich­ten auf face­book uns­re Leser über die kata­stro­pha­le Lage – und dar­über, wie man­che Auto- und Moped­fah­rer sämt­li­che Ver­kehrs­re­geln miss­ach­ten, um dem Stau zu ent­ge­hen. Ande­re Auto­fah­rer par­ken an pro­ble­ma­ti­schen Stel­len und sor­gen dafür, dass noch weni­ger geht.

Gegen 14 Uhr hat­te es laut Poli­zei­re­vier einen Unfall mit Blech­scha­den gege­ben. Bis der auf­ge­nom­men sei, staue sich der Ver­kehr natür­lich erst ein­mal, so ein Beam­ter. Und: „Es ver­geht kaum ein Tag ohne Unfall da oben.”

Die von der Stadt Schram­berg vor­ge­schla­ge­nen Ver­bes­se­rungs­maß­nah­men hat die beauf­trag­te Bau­fir­ma aus Kapa­zi­täts­grün­den bis­her noch nicht umge­setzt. Ein Durch­fahrts­ver­bot für schwe­re LKWs muss erst noch mit den betrof­fe­nen Nach­bar­krei­sen abge­stimmt wer­den. Bleibt nur: weit­räu­mig umfah­ren oder rush­hour ver­mei­den.