Schweizer AG: Anteilsverkauf in China abgeschlossen

Darlehen refinanziert

Autor / Quelle: NRWZ-Redaktion Schramberg
Lesezeit 2 Min.
Hauptwerk von Schweizer in Sulgen. Archiv-Foto: him

Der Schramberger Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic AG hat weitere 15 Prozent der Anteile an seiner Tochterfirma in China verkauft und besitzt noch ein Prozent. Gleichzeitig habe man die langfristige Refinanzierung bis 2033 gesichert, heißt es in einer Pressemitteilung.

Schramberg. Der Verkauf von 15 Prozent der Anteile an der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd. („SEC“) an die WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. („WUS“) sei noch im Geschäftsjahr 2025 „mit Eingang des vollständig vereinbarten Kaufpreises erfolgreich abgeschlossen“ worden.

Damit stärke Schweizer seine Liquiditäts- und Finanzposition nachhaltig. „Die SEC bleibt trotz der Anteilsveräußerung unverändert ein wesentlicher Bestandteil der internationalen Produktions- und Lieferstrategie des Konzerns“, versichert das Unternehmen. Für den Anteil und einige Patente haben die Chinesen etwa 21 Millionen Euro bezahlt.

Erfolgreiche Refinanzierung und langfristige Planungssicherheit

Parallel zum Abschluss des Anteilsverkaufs habe die Schweizer Electronic AG eine umfassende Refinanzierung ihrer Finanzverbindlichkeiten umgesetzt, heißt es weiter. Im Zuge der Transaktion habe man zwei bestehende Darlehen refinanziert. Die ursprünglichen Finanzierungen mit Endfälligkeiten zum 31. Dezember 2025 beziehungsweise. zum 31. Dezember 2028 habe das Unternehmen im Rahmen der Refinanzierungsvereinbarung in zwei neue Tilgungsdarlehen mit einer Laufzeit bis Ende 2033 überführt. 

„Durch diese Maßnahmen verbessert sich die Fälligkeitsstruktur der Finanzverbindlichkeiten signifikant“, schreibt Schweizer. Das Unternehmen erhöhe damit seine finanzielle Flexibilität und schaffe eine verlässliche Grundlage für die Umsetzung der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns in den kommenden Jahren. Nach einem Bericht im November möchte Schweizer auch in die Rüstung einsteigen.

Der Vorstand des Unternehmens bewerte den erfolgreichen Anteilsverkauf und die abgeschlossene Refinanzierung als „einen wesentlichen Meilenstein zur Stärkung der Kapitalstruktur und zur langfristigen Sicherung der Unternehmensfinanzierung“, heißt es abschließend.

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