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Keck, gruslig, verschmitzt: Riabagoaschter verzaubern Klein und Groß

Entfesselte Fantasie: Hunderte Riabagoaschter zogen am Samstagabend durch Göllsdorf. Foto: Andreas Linsenmann
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Lesezeit 1 Min.

Nach vierjähriger Pause war er heiß ersehnt – und bot zur großen Freude zahlreicher Kinder und Erwachsener wieder ein Spektakel der Extraklasse: der Umzug der Riabagoaschter durch Göllsdorf am Samstagabend.

„D‘ Liachter aus, d‘ Lichater aus“, schallte es mit dem von Egon Rieble gedichteten und Josef Sohm vertonten Riabagoaschter-Lied durch die Straßen. Kurz vor 20 Uhr waren sie tatsächlich erloschen – und bereiteten damit eine stimmungsvolle Bühne für den Aufzug der nur mittels einer Kerze leuchtenden Rüben.

Keck, gruslig, verschmitzt – die jungen Rüben-Künstler hatten (vielleicht auch unterstützt von so manchen Eltern) ihrem Einfallsreichtum wieder freien Lauf gelassen – ein schönes Beispiel dafür, was Bräuche für eine Kraft und Kreativität entfalten können.

Einmal mehr zeigte sich: Der Riabagoaschter-Umzug das herausragende Ereignis der Göllsdorfer Saukirbe und fester Bestandteil des Kirbebrauchtums in Baden-Württemberg.

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