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Rottweil
Dienstag, 10. Dezember 2019

Leserbriefe

Schokoladenseite

Die Visitenkarte einer Stadt hat viele Facetten. Dabei zählt - das weiß jeder - der erste Eindruck. Wie gut daher, dass die Zufahrten in die Stadt ins Visier der Stadtplaner geraten sind. Zu lange wurden dort Schattenbereiche toleriert, die im krassen Gegensatz zur sonst ganz schmuck geratenen Innenstadt stehen.

„Wie lange warten wir noch?“

Dem Leserbrief von Stefan Wiedmann zum Thema Schulentwicklung in der Region Schramberg kann ich nicht widersprechen. Obwohl ich nicht gerne Leserbriefe schreibe, möchte ich seinen Ausführungen noch ein paar Fragen an die Stadt Schramberg anhängen:

Wo bleibt die regionale Schulentwicklungsplanung?

Wohin steuern unsere Schulen in der Region? Welches ist die beste Schule im Land? Was unternehmen die Verantwortlichen, um die im Umbruch befindliche Schullandschaft auch in unserem abgeschiedenen Teil des Landkreises Rottweil für Eltern, Schüler und Gemeinden attraktiv  zu erhalten?

Krach und Lärm um Jugendherberge…oder vielleicht.…. viel Lärm um Nichts?

Ein Leserbrief im Originaltext zu unserer Berichterstattung über den Streit zwischen Dr. Thomas Pahl und der Stadt Rottweil um die Jugendherberge:

Leerstände sind dramatisch

Der Antrag der Fraktion SPD/Buntspecht weist in die richtige Richtung, aber die Stadtverwaltung will die Problematik offensichtlich nicht wahrhaben. Seit der Eingemeindung Tennenbronn am 27. Januar 2006 hat die Stadt Schramberg bis heute etwa 2000 Einwohner verloren. Bei einer Haushaltsgröße von 2 Personen sind somit 1000 Wohnungen leer geworden. Es ist kein Wunder, dass sich deshalb die Immobilienpreise in Schramberg im freien Fall befinden.

Bauausschuß hat zur KiTa Friedrichsplatz richtig entschieden!

In dem Gebäude Friedrichsplatz 16 soll in den oberen Etagen ein Kindergarten eingerichtet werden. Dazu soll an der Rückseite des Gebäudes eine Fluchttreppe gebaut werden. Der Bauausschuß der Stadt Rottweil hat dieses Vorhaben abgelehnt.

Pestizidfreie Städte sind möglich

Der Einsatz des Pflanzenvernichtungsmittels „Roundup“ von Monsanto zur kommunalen Grünflächenpflege mag sich ökonomisch rechnen. Ökologisch ist dies aber nicht zu akzeptieren.

Jungliberaler: Rottweiler Gemeinderat ist in zwei Klassen unterteilt

Mit harscher Kritik reagiert der Kreisvorsitzende der Jungliberalen, Daniel Karrais, auf den Entscheid der Mehrheit des Rottweiler Gemeinderats, Stadträte ohne Fraktionsstatus nicht in den Ältestenrat der Stadt aufzunehmen. Karrais bezeichnet das Verhalten der Fraktionen als 'Besitzstandswahrung'. Er argumentiert, dass es zu einem Desinteresse junger Leute an der Politik auch auf lokaler Ebene führe.

Schlechtes Beispiel für Politik der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz

Zu unserer Berichterstattung über den Rottweiler Ältestenrat hat uns folgender Leserbrief erreicht: 'In Rottweil waren vor der Kommunalwahl alle Parteien und Gruppierungen darauf bedacht, zumindest verbal an Jungwählerinnen und Jungwählern interessiert zu sein oder auch junge Leute auf ihre Listen zu bekommen. Vielleicht ist es in dem ein- oder anderen Fall auch gelungen. Aber was jetzt entschieden wurde, die Ausgrenzung von Nicht-Fraktionsangehörigen für den Ältestenrat ist ein schlechtes Beispiel für eine Politik der gegenseitigen Wertschätzung und Akzeptanz.

Spät, aber ehrlich

Das einstimmige Votum des Gemeinderats Schramberg, posthum dem ehemaligen Reichstatthalter Wilhelm Murr die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen, kommt spät, aber doch ehrlich.

Alle Gemeinderäte haben ein Informationsrecht

Der Gemeinderat Rottweil hat die bisherige Fraktionssprecherrunde durch einen Ältestenrat ersetzt und damit seine Hauptsatzung geändert.Das ist nach § 33 a der Gemeindeordnung zulässig und im Prinzip vom Verfahren her nichts anderes als vorher. Denn der Ältestenrat berät den Oberbürgermeister in Fragen der Tagesordnung und des Gangs der Verhandlungen des Gemeinderats.