Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich in der Nacht auf Montag auf der Autobahn 81 Singen-Stuttgart bei Rottweil ereignet. Ein Wagen war wuchtig frontal von hinten auf einen Lkw aufgefahren. Der 30-jährige Fahrer des Wagens wurde tödlich verletzt. Warum er mit seinem BMW X4 unter den Lkw geraten war, ist nach wie vor unklar.
Zunächst war unklar, wie viele Personen sich im Fahrzeug befunden haben. Der BMW mit Schweizer Zulassung steckte zu zwei Dritteln unter dem Auflieger des Lkws, die Einsatzkräfte hätten „massive Rettungs- und Bergungsarbeiten“ eingeleitet, sagte Feuerwehrsprecher Sven Haberer rund eine halbe Stunde nach Alarmierung in einer ersten Mitteilung an die Presse. Vor Ort war neben dem DRK die Feuerwehr Rottweil unter dem Kommando von Stadtbrandmeister Frank Müller. Bei ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte ein Trümmerfeld vor, das sich über mehrere hundert Meter erstreckte.
Für den Fahrer des BMWs kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot aus dem völlig zerstörten Fahrzeug geborgen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Wie die Polizei berichtet, war der Lkw auf der rechten Fahrspur unterwegs, als der BMW aufprallte. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Sowohl am BMW, als auch am Auflieger des Lastwagens entstand Sachschaden in Höhe von jeweils rund 50.000 Euro.


Die Feuerwehr ist um 23.43 Uhr zu dem Unfall alarmiert worden, sagte Einsatzleiter Müller. Man habe den Unfallwagen zu zwei Dritteln unter dem Lkw-Auflieger steckend vorgefunden, berichtete er. „Die Person war zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich“, so Müller über den tödlich verunfallten Fahrer. Die Feuerwehr habe den Auflieger abgekoppelt und abgesenkt, um den BMW hervorziehen zu können – mit der Seilwinde des Rüstwagens. Da hätten die Einsatzkräfte auch an den Fahrer gelangen können. Dessen Verletzungen seien „nicht mit dem Leben vereinbar“ gewesen, sprach Müller eine unter Rettungskräften gängige Formel aus. Ab diesem Moment sei es für die Feuerwehrleute um eine Leichenbergung ohne besondere Eile gegangen.
Der Verkehr konnte zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen. Die Einsatzkräfte bauten einen Sichtschutz auf.
Die Unfallstelle befand sich zwischen der Raststätte Neckarburg und der Abfahrt Oberndorf.
Seitens der Feuerwehr Rottweil waren 25 Kräfte vor Ort. Die Bergungsarbeiten zogen sich über gut zweieinhalb Stunden hin, erst gegen 2.30 Uhr konnten die letzten am Einsatz beteiligten Feuerwehrleute die Unfallstelle verlassen. Der Streckenabschnitt war zu diesem Zeitpunkt für den Verkehr gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte noch die Unfallstelle, so Feuerwehrsprecher Haberer, woraufhin die Strecke freigegeben werden konnte.
Für die am Einsatz beteiligten Kräfte der Feuerwehr ist eine Nachbesprechung im Gerätehaus in Rottweil angeboten worden, um die Bilder und Eindrücke von der Unfallstelle verarbeiten zu können.
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