Krankenstand im Kreis Rottweil sinkt – und liegt deutlich unter dem Bundesschnitt

Beschäftigte im Landkreis waren 2025 seltener krankgeschrieben als im Vorjahr. Rückenleiden bleiben ein Problem.

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Der Krankenstand im Landkreis Rottweil ist 2025 gesunken und liegt mit 5,4 Prozent klar unter dem bundesweiten Durchschnitt von 6,4 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg hervor, deren Daten als repräsentativ gelten, da sie mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Region versichert.

Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand um 0,3 Prozentpunkte. Die höchsten Ausfallquoten wurden im Februar mit 6,9 Prozent gemessen, gefolgt von März (6,1 Prozent) und Oktober (6,0 Prozent).

Rund 63 Prozent der Beschäftigten meldeten sich im vergangenen Jahr mindestens einmal krank. Im Schnitt dauerte eine Krankschreibung knapp zehn Kalendertage. In vier von zehn Fällen waren es lediglich ein bis drei Tage. Einen überproportionalen Einfluss auf die Gesamtstatistik haben dagegen Langzeiterkrankungen von mehr als sechs Wochen: Sie machten zwar nur 3,1 Prozent aller Fälle aus, verursachten aber über 40 Prozent sämtlicher Fehltage.

Bei den Diagnosen dominierten Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 27,5 Prozent aller Krankschreibungen. An zweiter Stelle folgten Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 13,4 Prozent – gemessen an der Dauer der Ausfallzeiten liegen sie sogar auf Platz eins. Besonders häufig betroffen: Rückenleiden.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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