Tödlicher Unfall auf der A 81 – Autobahn bei Rottweil voll gesperrt

Am spä­ten Vor­mit­tag ist es zu einem schwe­ren Unfall auf der A 81 bei Rott­weil gekom­men. Ein Mit­ar­bei­ter der Auto­bahn­meis­te­rei starb, wie die Poli­zei berich­tet. Es gab einen wei­te­ren Ver­letz­ten. Die Auto­bahn ist in Fahrt­rich­tung Sin­gen voll gesperrt wor­den. Hin­weis: Hier berich­ten wir über Reak­tio­nen.

Foto: Sven Mau­rer

Der Unfall geschah auf der A 81 zwi­schen Obern­dorf und Rott­weil. Kurz vor der Aus­fahrt Rott­weil ist ein LKW offen­bar in ein Absperr­fahr­zeug, eine Kehr­ma­schi­ne der Stra­ßen­meis­te­rei geprallt.

Ein Mensch starb dabei. Wie die NRWZ erfuhr, han­delt es sich um einen Mit­ar­bei­ter der Auto­bahn­meis­te­rei. Der Fah­rer des LKW ist schwer ver­letzt wor­den.

Gemel­det wur­de der Unfall um 11.25 Uhr.

Der Unfall soll bei Absperr­ar­bei­ten gesche­hen sein, so ein Feu­er­wehr­spre­cher zur NRWZ. Es sei­en zwei Per­so­nen ver­letzt wor­den. Eine davon habe die Feu­er­wehr aus dem LKW befrei­en müs­sen, der Mann sei ein­ge­klemmt gewe­sen.

Es bil­de­te sich rasch ein kilo­me­ter­lan­ger Rück­stau. Die Ret­tungs­ar­bei­ten lau­fen, Poli­zei, Feu­er­wehr und DRK sind mit gro­ßem Auf­ge­bot vor Ort. Der Stre­cken­ab­schnitt ist gesperrt wor­den.

Der Rück­stau. Foto: Andre­as Mai­er

Die Anschluss­stel­le Obern­dorf ist gesperrt wor­den. Die Unfall­auf­nah­me und die Ber­gungs­ar­bei­ten wür­den eini­ge Zeit in Anspruch neh­men, so die Poli­zei auf Nach­fra­ge. Die Auto- und LKW-Fah­rer, die jetzt im Stau stün­den, soll­ten sich auf eine War­te­zeit von wenigs­tens noch einer Stun­de ein­stel­len.

Die Auto­bahn­an­schluss­stel­le Rott­weil sei mög­lichst weit­räu­mig zu umfah­ren, so ein Poli­zei­spre­cher.

Gegen 13 Uhr gab es zwi­schen Sulz und der Aus­lei­tung bei Obern­dorf zwei Kilo­me­ter, zwi­schen Obern­dorf und der Unfall­stel­le Rott­weil fünf Kilo­me­ter Stau. Die Bil­dung der Ret­tungs­gas­se soll der­weil sehr gut funk­tio­niert haben.

Die Poli­zei lei­tet aus. Foto: Peter Arn­eg­ger

Die Poli­zei hat nun, rund zwei­ein­halb Stun­den nach dem Unfall, damit begon­nen, den Ver­kehr zurück zu füh­ren und von der Auto­bahn zu lei­ten.

Im Gebiet um die Unfall­stel­le her­um – auf den Land- und Kreis­stra­ßen – bil­de­ten sich lan­ge Staus. Vor allem Die­tin­gen und Vil­lin­gen­dorf waren betrof­fen.