Villingendorf: Wanderer lebensgefährlich verletzt

Bergwacht im Einsatz. Symbolfoto: Peter Arnegger

Bei Vil­lin­gen­dorf (Kreis Rott­weil) hat sich am Nach­mit­tag eine Per­son lebens­ge­fähr­lich ver­letzt. Die Iden­ti­tät und der Unfall­her­gang sind noch unklar. Die Mut­ma­ßung einer Tages­zei­tung, es kön­ne sich um einen abge­stürz­ten Gleit­schirm­flie­ger han­deln, hat die Poli­zei auf Nach­fra­ge der NRWZ nicht bestä­tigt. Offen­bar war eine Grup­pe Wan­de­rer in dem schwer begeh­ba­ren Gelän­de unter­wegs. Das bestä­tig­te am Abend auch der Spre­cher der Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf, Sven Habe­rer, auf Nach­fra­ge der NRWZ (über die Ret­tungs­ak­ti­on berich­ten wir hier).

Die Ret­tungs­kräf­te sind am Nach­mit­tag zu einem abschüs­si­gen Wald­stück bei Vil­lin­gen­dorf aus­ge­rückt. Dort hat es einen Ver­letz­ten gege­ben. „Die Per­son ist ansprech­bar, kommt jetzt mit Kno­chen­brü­chen in ein Kran­ken­haus”, berich­te­te der Lei­ter des Refe­rats Öffent­lich­keits­ar­beit im Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen, Micha­el Aschen­bren­ner, zunächst auf Nach­fra­ge der NRWZ.

Dies war eine ers­te schnel­le Stel­lung­nah­me. Nach neu­es­ten Infor­ma­tio­nen von der Unfall­stel­le besteht nach Becken- und Bein­brü­chen Lebens­ge­fahr. Dies haben die Beam­ten vor Ort inzwi­schen in die Zen­tra­le nach Tutt­lin­gen gemel­det.

Ent­kräf­tet wird von dort auch die Ver­si­on, es habe sich mög­li­cher­wei­se um einen Absturz gehan­delt. Viel­mehr soll der Ver­letz­te zu einer Wan­der­grup­pe gehört haben. 

Dies ist inzwi­schen, 18.22 Uhr, bestä­tigt: „Das waren defi­ni­tiv Wan­de­rer”, sag­te Sven Habe­rer der NRWZ. Er ist Spre­cher der Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf, die mit 19 Kame­ra­den und drei Fahr­zeu­gen ange­rückt war. 

Was die ver­letz­te Per­son gemacht hat, wis­sen wir nicht”, sagen Habe­rer und der Tutt­lin­ger Poli­zist Aschen­bren­ner über­ein­stim­mend. Ob ein­fach aus­ge­rutscht oder her­um geklet­tert – bis­her unklar. Das sol­len nun die Ermitt­lun­gen der Poli­zei erge­ben. Der Ver­letz­te ist zur­zeit nicht ver­nehm­bar, so Poli­zei­spre­cher Aschen­bren­ner.

Die Ein­satz­kräf­te waren mit gut 30 Mann vor Ort, einem schwer zu bege­hen­den Wald­stück.

Die Lage war für die Ret­tungs­kräf­te anfangs unklar. Der Unfall­her­gang eben­so. Der Ver­letz­te aller­dings sei ansprech­bar gewe­sen. Und es gebe eine unver­letz­te Begleit­per­son, was dar­auf hin­deu­tet, dass es sich um Wan­de­rer han­deln könn­te.

Die Unfall­stel­le liegt laut Frei­wil­li­ger Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf am soge­nann­ten Sol­da­ten­weg. 

Im Ein­satz waren offen­bar neben der Feu­er­wehr das Rote Kreuz, die Berg­wacht und die Poli­zei. Auch ein Ret­tungs­hub­schrau­ber ist ange­for­dert wor­den.

Wir berich­ten am Don­ners­tag nach.