Einige bereits in den Ausschüssen vorberatene Themen hat der Gemeinderat kürzlich beschlossen oder auf den Weg gebracht. Dazu gehören die Pläne für das Weiherwasengelände in Waldmössingen und der Bebauungsplan „Aichhalder Straße-Im Gehrn“.
Schramberg. Zum Thema Ganztagsbetreuung in der Grundschule hatte bereits die Abteilungsleiterin Kerstin Flaig und ihr Kollege Marcel Dreyer im Verwaltungsausschuss ausführlich berichtet.
Ganztagsbetreuung
Im Gemeinderat stellte die CDU-Fraktion nun den Antrag, die Verwaltung möge prüfen, ob die “nicht so stark genutzte Mensa“ der Beruflichen Schulen im Rahmen der Ganztagsbetreuung mit verwendet werden könnte.
Ralf Rückert, Freie Liste, entgegnete, dies hab er ebenfalls schon prüfen lassen. Die Beruflichen Schulen bräuchten die Mensa für Prüfungen. Der Rat beschloss dennoch den Prüfauftrag, sowie die schon vorgeschlagenen Kooperationsverträge und die Monetarisierungsvorschläge weiter zu verfolgen.
Bebauungsplan unter Dach und Fach
Den seit vielen Jahren vorbereiteten Bebauungsplan „Aichhalder Straße – Im Gehrn“ und die entsprechenden Satzungsbeschlüsse beschoss der Rat einstimmig.
Beim Weiherwasen in Waldmössingen gab es ebenfalls eine einstimmige Zustimmung. Hier folgt der Rat dem Wunsch des Waldmössinger Ortschaftsrates eine weitere Parkplatzmöglichkeit in den Bebauungsplan aufzunehmen. Eines der laut Oberbürgermeisterin Eisenlohr emotionalsten Themen ist damit einen Schritt weiter.

Unter Bekanntgaben kündigte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr eine Bürgerdialogveranstaltung für den 17. April an. Da werde im Bärensaal über Themen der Talstadt informiert und diskutiert.
Erste Stolpersteine bis Jahrsende?
Anschließend berichtete Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch, für die geplanten „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Schramberg seien inzwischen Spenden zur Finanzierung von 21 Stolpersteinen eingegangen. Der Antrag kam von den „Aktiven Bürgern“. Stadtarchivar Carsten Kohlmann erforsche dazu die Lebens- und Leidensgeschichten der NS-Opfer. Diese Arbeit sei „nahezu abgeschlossen“.

Demnächst könne die Stadt die ersten Stolpersteine beim Kölner Künstler Gunter Demnig in Auftrag geben. Sie rechne mit etwa einem drei Viertel Jahr Bearbeitungszeit. Es könnte vielleicht noch dieses Jahr mit der verlegung der ersten Stolpersteine klappen, so Gwosch.
Lagerplatz Matt
Auf dem ehemaligen Matt-Gelände am Stadteingang von Schiltach her nutze eine Spezialfirma mit Genehmigung der Stadt eine kleinere Fläche als Lagerplatz. Die Firma errichte Hochspannungsmasten in der Gegend und habe um eine Lagerplatzmöglichkeit gebeten, informierte Rainer Bernhard von der Wirtschaftsförderung.

Neben den Geräten der Spezialfirma hat aber auch eine Baufirma Material für Baustellen und Asphalt und andere Baumaterialreste auf dem Mattareal gelagert.
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