Eine besonders große Hilfsbereitschaft haben Nachbarn beim Gebäudebrand in Hochmössingen heute gezeigt. Und das einerseits den Betroffenen gegenüber, andererseits aber auch in Bezug auf die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Deren Führung ist es nach Informationen der NRWZ wichtig, dass diese positive Randerscheinung zur Sprache kommt.
(Oberndorf). Ein Gebäudebrand ist für die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr oft äußerst anstrengend. Sind die Lösch- und Rettungsarbeiten bei besonders hohen oder sehr niedrigen Temperaturen vorzunehmen, wird dieser Einsatz schnell zu einer regelrechten Tortur. So auch am heutigen Samstagmorgen im Oberndorfer Stadtteil Hochmössingen. Dort herrschten minus 10 Grad. Löschwasser überfror. Und die Einsatzkleidung der Einsatzkräfte war bei dem stundenlangen Kampf gegen das sich aufs Gebäude ausbreitende Feuer vielfach mit Eis überzogen. Widrigste Bedingungen, also.

Der Brand war in dem Einfamilienhaus zunächst in der Erdgeschosswohnung aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen. Die fünf Hausbewohner konnten sich ins Freie retten. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, konnte jedoch nicht verhindern, dass sich das Feuer in den Dachstuhl des Hauses ausdehnte und zu einem Gebäudevollbrand führte. Drei der Hausbewohner sowie eine Nachbarin erlitten durch erste Löschversuche leichte Rauchgasvergiftungen und mussten nach einer Betreuung durch den Rettungsdienst vor Ort vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Diese Nachbarin – die sich sogar selbst in Gefahr brachte – sollte die erste Helferin in einer ganzen Kette von hilfsbereiten Menschen sein. Wie Feuerwehrsprecher Sven Haberer berichtet, sei „die Hilfe der Nachbarschaft extrem groß gewesen“, dies sei bei einer Nachbesprechung der Einsatzleitung unter Kommandant Thomas Werner unter anderem mit Oberndorfs Bürgermeister Matthias Winter explizit hervorgehoben worden.
So seien die vom Brand Betroffenen rasch betreut und die Feuerwehr „in jeglicher Art“ unterstützt worden, sagt Haberer. Bald habe es Kaffee und Tee zum Aufwärmen gegeben und nach Minuten nur habe ein Nachbar seine Garage freigemacht für die Einsatzleitung. Inklusive Heizgerät. Und, die NRWZ hatte es erwähnt, ein Zweiradhändler öffnete für die eingesetzten Kräfte seinen Verkaufsraum. Dort konnten sie sich umziehen, aufwärmen, kurz durchschnaufen. Vor allem etwa die unter Pressluftatmern arbeitenden Kräfte. Auch dort habe es heiße Getränke und Brezeln gegeben. „Deren Einsatzkleidung war mit Eis behangen“, so der Feuerwehrsprecher über seine Kameradinnen und Kameraden.
Das sei für die Feuerwehr jedenfalls äußerst hilfreich gewesen – und von dieser auch sehr positiv wahrgenommen worden.
Ehrenamtliche des DRK von den Bereitschaften Oberndorf und Dornhan unterstützen die Feuerwehr freilich ebenfalls. Außerdem versorgten sie die vom Brand Betroffenen mit Kleidung.
Mehr über den Brand selbst hier.
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