Der Landkreis Rottweil profitiert 2026 von mehreren Straßen- und Brückenmaßnahmen des Landes Baden-Württemberg. Geplant sind unter anderem Sanierungen in Rottweil, Schramberg, Tennenbronn, Dornhan, Bochingen, Waldmössingen, Beffendorf sowie zwischen Fluorn und Rötenberg.
Für den Erhalt des Bundes- und Landesstraßennetzes setzt Baden-Württemberg auch im Jahr 2026 auf gezielte Investitionen in laufende und neue Sanierungsmaßnahmen. Davon soll nach Angaben des CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Teufel auch der Landkreis Rottweil konkret profitieren.
Teufel betont die Bedeutung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur gerade für ländlich geprägte Regionen. Eine leistungsfähige Infrastruktur sei eine wichtige Voraussetzung für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.
Im Landkreis Rottweil sind laut Mitteilung mehrere Projekte vorgesehen. Dazu gehören die Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsumfahrung Rottweil einschließlich der Instandsetzung von Brücke und Stützbauwerk sowie die Instandsetzung einer Geh- und Radwegbrücke bei Rottweil. Hinzu kommen eine Böschungssicherung bei Schramberg, die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Tennenbronn und Schramberg, Sanierungen in der Ortsdurchfahrt Dornhan und am Kreisverkehr Bochingen sowie weitere Fahrbahndeckenerneuerungen zwischen Waldmössingen und Beffendorf sowie zwischen Fluorn und Rötenberg.
Nach Angaben aus der Mitteilung sollen landesweit im Jahr 2026 mehr als 180 Erhaltungsmaßnahmen an Bauwerken im Bundes- und Landesstraßennetz begonnen werden. Dazu zählen Instandsetzungen, Ertüchtigungen und Ersatzneubauten. Außerdem sollen 14 neue Brückenprojekte anlaufen. Zusätzlich sind Fahrbahndeckensanierungen auf rund 450 Kilometern geplant.
Für Bundesstraßen stellt der Bund den Angaben zufolge voraussichtlich rund 254 Millionen Euro bereit. Für Landesstraßen investiert das Land demnach rund 236 Millionen Euro. Ergänzt werden die Mittel durch das Sondervermögen Infrastruktur des Bundes.
Teufel erklärte, gute Straßen seien im ländlichen Raum keine Selbstverständlichkeit, sondern eine zentrale Voraussetzung für Arbeit, Versorgung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Investitionen in Infrastruktur und Bildung seien deshalb entscheidend für die Zukunftschancen im Land.











