Nach einem rund 24-stündigen Dauereinsatz hat die Feuerwehr den Großbrand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Zimmern ob Rottweil am Freitagabend unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht. Zeitweise waren unter dem Kommando von Frank Scherfer rund 100 Einsatzkräfte im Dienst, um den Brand in dem mehrere hundert Tonnen schweren Müllberg zu bekämpfen. Unterstützt wurden die örtlichen Feuerwehrleute dabei nicht nur von zahlreichen Kräften aus umliegenden Städten und Gemeinden. Sie wurden auch von Anwohnern und Verkehrsteilnehmern unterstützt, die etwa entlang der Wasserleitungen Getränke und Eis an die Einsatzkräfte verteilten. Das betroffene Unternehmen half mit – setzte Bagger und ebenfalls tatkräftige Mitarbeiter ein, stellte Pausenräume zur Verfügung. Und Kräfte der DRK-Bereitschaft kümmerten sich zudem rund um die Uhr um das Wohl der Feuerwehrleute. Vom Landratsamt gab es ein dickes Lob und sogar ein Brautpaar wurde auf der Einsatzstelle gesichtet.
Video: Blaulichtreport Rottweil, Fotos: Peter Arnegger, Kreisfeuerwehr Rottweil (2)

Update 22.30 Uhr, die Feuerwehr meldet sich noch einmal aus Zimmern – mit einem Abschlussbild. Dazu heißt es: „Einsatzleiter Frank Scherfer bedankte sich vor dem Abrücken nochmals ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz und die herausragende Zusammenarbeit. Besonders hervorgehoben wurde, dass der gesamte Einsatz über Stunden hinweg absolut reibungslos, professionell und ohne Komplikationen verlief. Alle Organisationen arbeiteten Hand in Hand, ohne Diskussionen oder Probleme – genau so, wie man es sich bei einem solchen Großeinsatz wünscht. Ein großes Lob und ein riesiges Dankeschön an alle Einsatzkräfte für ihren Einsatzwillen, ihre Kameradschaft und ihre Ausdauer über all die Stunden.“
Update 20:45 Uhr: Der stundenlange Großeinsatz beim Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Zimmern ob Rottweil steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Wie Kreisfeuerwehr-Pressesprecher Sven Haberer am Abend mitteilte, sei das Feuer inzwischen gelöscht. Die Einsatzkräfte seien bereits dabei, die umfangreiche Infrastruktur an der Einsatzstelle zurückzubauen. Teilweise befänden sich Feuerwehrfahrzeuge bereits auf der Rückfahrt.
Zuvor war das Gelände nochmals mit einer Drohne und Wärmebildkamera kontrolliert worden. Nach Angaben der Feuerwehr wurden dabei keine weiteren Auffälligkeiten oder Glutnester festgestellt. „Seitens der Feuerwehr können wir die Einsatzstelle verlassen“, erklärte Haberer in einem abschließenden Statement an die Presse.
Damit endet ein außergewöhnlich langer und kräftezehrender Einsatz, bei dem zeitweise rund 100 Feuerwehrleute im Dienst waren. Über viele Stunden hinweg musste eine etwa 1,5 Kilometer lange, doppelt geführte Wasserversorgung vom Industriegebiet INKOM bis zur Brandstelle aufgebaut und betrieben werden. Zudem pendelten stundenlang zwei jeweils 5000 Liter fassende Großtanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Rottweil und Oberndorf zwischen dem Gerätehaus in Rottweil und dem Einsatzort hin und her. Nonstop, denn war das eine eingetroffen, war das andere gerade entleert. Verletzte wurden nach aktuellem Stand nicht gemeldet.

Bei all der Mühsal rund um den Einsatz in Zimmern berichtete Kreisfeuerwehrsprecher Haberer am Mittag allerdings von etwas Erfreulichem: „Bis spät in die Nacht war ein Feuerwehrkamerad der Feuerwehr Zimmern selbst noch beim Großbrand im Einsatz. Und obwohl heute sein ganz besonderer Tag ist, hat er es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit seiner Braut kurz bei den Einsatzkräften vorbeizuschauen. Ein starkes Zeichen von Kameradschaft, Verbundenheit und Zusammenhalt – sogar am Hochzeitstag. ![]()
Natürlich durfte dabei auch ein besonderes Bild nicht fehlen: Das Brautpaar mit dem eigentlichen Hochzeitsauto direkt an der Einsatzstelle. Ein Moment, der zeigt, dass Feuerwehr nicht nur ein Hobby, sondern echte Leidenschaft und Kameradschaft ist.“
Update 19.25 Uhr: Der immer noch nicht beendete Einsatz in Zimmern hat am Abend für eine klare Entscheidung gesorgt: Die geplante Großübung der Gesamtwehr Zimmern mit allen Abteilungen ist abgesagt. Sie war für Samstagmittag vorgesehen. Die Entscheidung teilte der Zimmerner Feuerwehrsprecher Andreas Roth der NRWZ mit.


Update 18:45 Uhr: Neben den enormen Herausforderungen beim Großbrand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Zimmern ob Rottweil erleben die Einsatzkräfte derzeit auch viel Zuspruch aus der Bevölkerung.
Wie Volker Hils, Kommandant der Feuerwehr Dunningen, der NRWZ schilderte, seien Feuerwehrleute entlang der Wasserförderstrecken im öffentlichen Verkehrsraum immer wieder von Passanten und Verkehrsteilnehmern versorgt worden – teils sogar direkt „im Vorbeifahren“. Demnach brachten Menschen Getränke und Eis an die Einsatzstelle, vereinzelt sogar etwas Bargeld für die Feuerwehrkasse als Zeichen der Anerkennung für den stundenlangen Einsatz, wie Kräfte der Dunninger Wehr der NRWZ sagten.
„Die Feuerwehr und der Einsatz werden wahrgenommen und von der Öffentlichkeit honoriert“, so Hils sinngemäß. Gerade die Kräfte, die entlang der kilometerlangen Schlauchleitungen zwischen dem Industriegebiet INKOM und der Einsatzstelle eingesetzt seien, hätten sich über die Unterstützung sehr gefreut. Dort war auch die Abteilung Stetten der Feuerwehr Zimmern eingesetzt.

Allerdings sorgte der Verkehr an den Schlauchquerungen auch immer wieder für Probleme. Trotz Absicherungen platzten nach Angaben der Feuerwehr mehrfach Schlauchleitungen, weil Autofahrer die Übergänge nicht korrekt passieren konnten. Dabei schossen teilweise Wasserfontänen in die Höhe, ehe Einsatzkräfte die beschädigten Leitungen erneut abdichten und reparieren mussten.
Nach aktuellem Stand könnte sich die Lage an der Einsatzstelle jedoch allmählich entspannen. Sobald die Wasserversorgung über die langen Förderstrecken nicht mehr benötigt wird, könnten die Leitungen innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden zurückgebaut werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die verbliebenen Glutnester vollständig gelöscht werden können.






Update 17:45 Uhr: Der Großeinsatz bei dem Brand auf dem Gelände des Entsorgungsunternehmens in Zimmern ob Rottweil nähert sich nach Einschätzung der Feuerwehr dem Ende. „Wir löschen noch“, sagte Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer am späten Nachmittag. Zahlreiche Feuerwehrkräfte sind weiterhin damit beschäftigt, die auseinandergezogenen Müllberge Stück für Stück abzulöschen. Nach Angaben der Feuerwehr könnten die Löscharbeiten zwischen 19 und 20 Uhr allerdings abgeschlossen werden.
Bis auf einen verbliebenen Restmüllhaufen haben die Einsatzkräfte inzwischen den gesamten betroffenen Bereich kontrolliert und auseinandergezogen. Aus den bereits überprüften Bereichen steigt kein Rauch mehr auf. Auch die Drohneneinheit des Landkreises aus Villingendorf kann inzwischen nur noch eine geringe Wärmeentwicklung feststellen. So etwa warme Bereiche im noch nicht untersuchten Müll, bei denen die Gefahr bestand, dass sie sich erneut entzünden könnten. Inzwischen gilt der 800-Tonnen-Restmüllhaufen als nahezu vollständig einmal umgegraben und abgelöscht.
Unterstützung erhalten die Einsatzkräfte weiterhin vom Deutschen Roten Kreuz, das mit einer Bereitschaftseinheit die Versorgung und Absicherung übernimmt. Wie Andreas Roth von der Feuerwehr Zimmern erklärte, seien die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes bestens mit Essen und Getränken versorgt worden. Dadurch habe die körperlich anstrengende und zeitintensive Arbeit bewältigt werden können. Zudem seien Einsatzkräfte immer wieder abgelöst und ausgetauscht worden.
Roth lobte zudem die Unterstützung durch die Firma Alba, die den Entsorgungsstandort betreibt. Das Unternehmen habe den Feuerwehrleuten unter anderem Aufenthalts- und Pausenräume zur Verfügung gestellt, sodass sich die stark beanspruchten Einsatzkräfte zwischenzeitlich erholen konnten.
Auch wenn die eigentlichen Löscharbeiten bald beendet sein könnten, wird der Einsatz damit noch nicht abgeschlossen sein. Anschließend beginnen umfangreiche Aufräumarbeiten, darunter der Rückbau mehrerer teils kilometerlanger Schlauchleitungen, erklärte Sven Haberer. Wie Andreas Roth ergänzte, würden anschließend alle beteiligten Kräfte gemeinsam die Einsatzstelle zurückbauen, aufräumen und sie danach geschlossen verlassen.
Lesern der NRWZ ist inzwischen aufgefallen, dass Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Rottweil und Oberndorf mit Signal, also mit eingeschaltetem Martinshorn, unterwegs sind. Sie pendeln zwischen der Einsatzstelle und dem Feuerwehrgerätehaus in Rottweil, um dort Wasser nachzufüllen. Dies sei weiterhin notwendig, erklärte Feuerwehrsprecher Haberer auf Nachfrage der NRWZ vor Ort. Der Einsatz bleibe bis zum Abschluss zeitkritisch, weshalb man nicht riskieren könne, dass Einsatzfahrzeuge im Verkehr feststecken. Deshalb seien die Fahrzeuge weiterhin mit Sonder- und Wegerechten unterwegs.

Update 15.35 Uhr, der Landkreis dankt allen Helfern. Nach dem Großbrand bei einem Entsorgungsbetrieb in Zimmern ob Rottweil dauert der Feuerwehreinsatz auch am Freitag an. Nach Angaben des Landkreises stehen rund 800 Tonnen Müll in Flammen. Die Lage sei derzeit unter Kontrolle, bleibe wegen der großen Menge an Brandgut aber weiterhin schwierig.
Seit Donnerstagabend sind zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis im Dauereinsatz. Aktuell seien 17 Fahrzeuge und rund 85 Einsatzkräfte vor Ort. Mehr als 1000 Kubikmeter Wasser wurden bislang eingesetzt, um die Flammen einzudämmen.
Wie der Landkreis mitteilt, müssen die Einsatzkräfte den brennenden Müllberg schrittweise umschichten, um verbliebene Glutnester gezielt ablöschen zu können. Unterstützt werden sie dabei auch durch die Drohne des Landkreises, die aus der Luft eine laufende Lagebeobachtung ermöglicht.
Die Einsatzleitung liegt bei Zimmerns Feuerwehrkommandant Frank Scherfer. Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandmeister Philipp Glunz sowie der Erste Landesbeamte Hermann Kopp und Vertreter des Umweltamts.
Der Landkreis sprach den beteiligten Feuerwehren und Hilfskräften einen besonderen Dank für den intensiven Einsatz unter schwierigen Bedingungen aus. Unterstützt werden die Zimmerner Einsatzkräfte unter anderem von Feuerwehren aus Oberndorf, Schramberg, Sulz, Dunningen, Dornhan, Deißlingen, Schiltach, Aichhalden, Eschbronn, Epfendorf und Schenkenzell.
Update 13.10 Uhr: Der Brand bei dem Entsorgungsunternehmen in Zimmern ob Rottweil ist seit Stunden unter Kontrolle, jedoch noch nicht vollständig gelöscht. Feuerwehren aus der Umgebung sind weiterhin im Großeinsatz und ziehen Hunderte Tonnen Rest- und Gewerbemüll auseinander, um verbliebene Glutnester nach und nach abzulöschen. Wie Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer bestätigte, handelt es sich weiterhin um eine äußerst kraft- und zeitaufwendige Arbeit. Der Betrieb der Entsorgungsanlage steht still, zudem bleibt die Zufahrt zum Gelände gesperrt.









Update 11.15 Uhr, Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer gibt weitere Infos bekannt: Demnach sind zu diesem Zeitpunkt 85 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Die Drohne des Landkreises Rottweil, stationiert in Villingendorf, wurde hinzugezogen. Seitens des Landratsamts hätten sich der Erste Landesbeamte Hermann Kopp und der Leiter des Unweltschutzamts, Adrian Karrais, selbst ein Bild von der Lage in Zimmern gemacht. Haberer nennt auch Zahlen: Die Feuerwehr sieht sich mit rund 800 Tonnen Müll konfrontiert, in dem das Feuer ausgebrochen ist. Rund 1000 Kubikmeter Wasser seien bis dato verbraucht worden. „Im Moment ist davon auszugehen, dass der gesamte Mühlberg einmal auf links gedreht werden muss“, sagte Haberer. Dies sei nötig, um die Glutnester, die im Inneren schlummern, gezielt ablöschen zu können. Ob die Arbeiten erfolgreich sind, sollen die Aufnahmen der Drohne zeigen.
Update 9 Uhr, die Polizei berichtet wie folgt: Nach dem Brand bei einem Entsorgungsunternehmen am Mittwochnachmittag ist es am gestrigen Abend zu einem erneuten Brandausbruch im Bereich des offen gelagerten Restmülls gekommen. Gegen 20 Uhr meldeten Zeugen eine Rauchentwicklung auf dem zwischen Autobahn 81 und Bundesstraße 462 gelegenen Betriebsgelände. Eine konkrete Brandstelle war zunächst nicht auszumachen, sodass Mitarbeiter des Entsorgers den Müll auseinanderzogen, während die Freiwillige Feuerwehr begleitend Löscharbeiten ausführte.
Erst gegen 3.30 Uhr gelang es den Einsatzkräften, zum eigentlichen Brandherd vorzudringen, wodurch sich das Feuer zunächst ausbreitete. Gegen 4.45 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde jedoch weiterhin an.
Aufgrund der andauernden Rauchentwicklung sowie der damit verbundenen Geruchsbelästigung veröffentlichte die Feuerwehr eine Warnmeldung. Den Anwohnern wird empfohlen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen und Lüftungen auszuschalten. Die Kreisstraße 5540 zwischen dem Kreisverkehr Hauptstraße/Stettener Straße und der B 462 wurde für den Verkehr halbseitig gesperrt.
Nach derzeitigem Kenntnisstand beschädigte das Feuer einen Zaun sowie Laternen. Der Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Inwiefern der erneute Brandausbruch im Kontext des Feuers von Mittwochnachmittag steht, ist Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Rottweil.
Unser Erstbericht: Nach dem erneuten Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs in Zimmern ob Rottweil läuft der Großeinsatz der Feuerwehr weiterhin. Wie die NRWZ vor Ort erfuhr, sind inzwischen mehr als 100 Einsatzkräfte allein seitens der Feuerwehr im Dienst. Unterstützt werden sie von mehreren Polizeistreifen sowie einem Team der Bereitschaft des Roten Kreuzes, das die Absicherung und Versorgung der Einsatzkräfte übernimmt. Verletzt wurde bislang glücklicherweise niemand.
Der Brandherd befindet sich in einem Bereich, in dem nach Angaben vor Ort rund 800 Tonnen Gewerbemüll lagern. Etwa 200 Tonnen davon liegen in einem einzelnen Müllhaufen, der in Brand geraten ist. Dieser wird derzeit mit schwerem Gerät nach und nach auseinandergezogen, um den eigentlichen Brandherd tief im Inneren zu erreichen und das Feuer gezielt zu bekämpfen. Dabei habe sich der Brand zeitweise deutlich verstärkt.
Gegen 7.20 Uhr erging eine Warnmeldung an die Bevölkerung wegen des Brandes: „Aufgrund eines Brandes im Bereich Steigle in Zimmern kommt es zu einer Geruchsbelästigung. Wir bitten Sie, nach Möglichkeit die Fenster und Türen geschlossen zu halten und gegebenenfalls Klimaanlagen und Lüftungen auszuschalten.“ Die Meldung gilt für das Gemeindegebiet Zimmerns mit Horgen, Stetten und Flözlingen. Und natürlich für die Industrie- und Gewerbegebiete nahe dem Einsatzort. In Rottweil meldeten Leser der NRWZ, dass sie die Geruchsbelästigung aus Zimmern wahrnehmen.
Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurden inzwischen vom Industriegebiet INKOM aus über rund einen Kilometer hinweg doppelte Wasserleitungen zur Einsatzstelle verlegt. Die Versorgung gilt als aufwendig, da möglicherweise große Mengen Löschwasser benötigt werden. Gegen 5.30 Uhr sind auch Großtanker der Rottweiler und der Oberndorfer Feuerwehr, Löschfahrzeuge mit tausenden Litern Wasser, an der Einsatzstelle eingetroffen. Zudem sind mit Stand 6.15 Uhr auch Kräfte aus Dunningen vor Ort. Diese kümmerten sich um die Wasserversorgung.
Über einem Teil des Geländes befindet sich eine dichte Rauchwolke. Auch von außen machten sich Feuerwehrkräfte daran, den Brand zu bekämpfen.



Wie Einsatzleiter und Zimmerner Feuerwehrkommandant Frank Scherfer erklärte, sei die Situation bislang nicht eskaliert. Zwischenzeitlich habe sich die Lage jedoch in einem kritischen Stadium befunden, weshalb weitere Kräfte nachalarmiert worden seien. Inzwischen ist auch die Zentrale Feuerwehrwerkstatt des Landkreises Rottweil an der Einsatzstelle eingetroffen. Die Einheit ist in Schramberg-Sulgen stationiert und unterstützt bei größeren Schadenslagen unter anderem mit Material und technischer Infrastruktur.
Seit etwa 5 Uhr, wie er sagt, ist Kreisbrandmeister Philipp Glunz vor Ort. Glücklicherweise handele es sich um ein lokales Ereignis, erklärte er, es seien keine Menschen betroffen. Allerdings würden die Löscharbeiten noch andauern. „Das zieht sich“, sagte er wörtlich.
Gegen 5.40 Uhr meldete das Polizeipräsidium Konstanz den Brand in einem WhatsApp-Kanal. Darin hieß es: „Derzeit kommt es in Zimmern ob Rottweil, im Bereich der B462 und der A81, in einem Entsorgungsunternehmen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.“ Die Autobahn und Bundesstraße sind derzeit durch den Rauch nicht beeinträchtigt. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort.“
Bereits am Vortag hatte es auf dem Gelände einen ausgedehnten Brand gegeben. Die Ursache ist weiterhin unklar.











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