Der Landkreis Rottweil wird die Entsorgungs-Container für Alttextilien wie geplant umsetzen. Dies nahm das Plenum des Kreistages nach einer Diskussion zur Kenntnis.
Rottweil – Anlass zur Diskussion gab die Mitteilung, dass das Rote Kreuz nun doch seine Altkleider-Container weiter betreibt. Dies war in der Ausschuss-Sitzung noch nicht bekannt gewesen. „Das hat einen Beifall verdient“, fand der Erste Landesbeamte Hermann Kopp. Der wurde auch gegeben. Doch zuvor hatte Franz Moser (CDU) gefragt, ob nun das Konzept des Landkreises mit den sechs Standorten (wir berichteten) „obsolet“ sei. Ist es nicht, meinte Kopp darauf. Er hoffe aber, dass der Bundesgesetzgeber die Einführung der erweiterten Hersteller-Verantwortung, von der EU bis 2028 gefordert, bald in ein Gesetz fasst. Daher sei es „fahrlässig“, die Übergangslösung des Kreises „ohne Not einzustampfen“.
Kreisrat Markus Huber, von Beruf Bürgermeister der Stadt Dornhan, bemängelte, dass überall im Kreis die Sammelstellen maximal 16 Kilometer entfernt seien, nur nicht in Dornhan. Er empfahl einen Blick auf die Landkarte. Kopp entgegnete: „Hier sind die Gemeinden gefordert“. Auch die Stadt Oberndorf habe einen eigene Sammelstelle
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