Philipp Amthor hat am Montag, 19. Januar 2026, die McDonald’s-Filiale im Gewerbegebiet Zimmern ob Rottweil zu einer „Burger & Politik“-Aktion besucht. Dort ist er gemeinsam mit dem Rottweiler CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Teufel in lockerer Runde mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen. Besonders hat er sich an junge Menschen, Auszubildende und Studierende gewandt und sich dabei auch an der Burger-Bratstation versucht.
Live-Blog
Es wurde ein …
… McRib. Amthors Lieblingsburger. Der Politiker wirkt auch entsprechend stolz. Und ist bisher nicht müde. Das Restaurant leert sich unterdessen immer mehr, man hört wieder die Lüftung rauschen, es kehrt Fast-Food-Atmosphäre ein.
Wir beenden den Live-Blog an dieser Stelle. Morgen wird es eine Zusammenfassung des Abends geben.


Am Ende doch ab in die Küche
Amthor, Teufel und Weiss besuchen nun tatsächlich die McDonald’s-Küche. Dazu kleiden sie sich ein entsprechend der Hygienevorschriften ein. Und haben einen Riesenspaß. Amthor hat weiterhin alle Zeit der Welt.



Warteschlange für ein Selfie mit Amthor
Die Veranstaltung ist eigentlich vorbei – nun aber hat sich eine lange Schlange aus wenigstens 50 überwiegend jungen Leuten gebildet, die ein Selfie mit dem Politiker möchte. Laut Teufel kein Problem: „Philipp Amthor ist noch bis 6 Uhr da“, versprach er lachend und augenzwinkernd.

“Amthor kommt nach Zimmern und der Teufel ist los“ …
… schließt ein überaus gut gelaunter Stefan Teufel. Burger braten werden die beiden Berufspolitiker nun nicht mehr, aber es gibt die Möglichkeit für Selfies mit Amthor, die tatsächlich wahrgenommen wird.


Die „Würstchengulaschgruppe“ …
… verweist auf die Heute-Show. Als Hinweis für Insider.
„360-Grad-Blick auf Extremismus“
Es benötige in jede Richtung klare Antworten, Linksextremismus habe „in unserem Rechtsstaat keinen Platz“, so Amthor. Doch auch mit Blick auf die AfD müsse die Politik wach bleiben, da das täglich einsickernde Gift gefährlich sei für die Demokratie. Die AfD radikalisiere sich immer weiter. Hier gelte es, einen Respekt für das Staatswesen entgegenzusetzen. Es gelte zu verhindern, „dass Menschen wie Björn Höcke in Deutschland Verantwortung übernehmen“. Dies sei eine historische Aufgabe.

Thema Digitalisierung
“Warum schaffen wir es in Deutschland und Europa nicht, Start-Ups zu unterstützen, die Alternativen zu amerikanischen Social-Media-Plattformen entwickeln, zu unterstützen?“ Eine Frage, die Amthor direkt ins politische Herz gestellt zu sein scheint. Er ist in seinem Element, möchte Social-Media zu einem guten, rechtskonformen Raum machen. Es gelte, „in der digitalen Souveränität stärker zu werden“, nicht „nur Kunde, sondern Macher“ zu werden. Also auch deutsche und europäische Unternehmen unterstützen, die digitale Angebote entwickeln.

Aktivrente, Merz‘ Politik im Gegensatz zu dessen Wahlversprechen …
… das sind die Themenbereiche der ersten Fragen. „Sie sprechen Punkte an, da merke ich, Sie verspüren eine gewisse Enttäuschung“, antwortet Amthor, wird dann aber inhaltlich.
Nach 15 Minuten beendet Amthor seine knappe, aber treffsichere Wahlkampfrede
Der CDU-Politiker zeigt sich als engagierter Wahlkämpfer. Ohne Gegner der CDU direkt zu benennen – es werden die AfD und die Grünen sein – erklärt er, wie seine Partei bessere Politik machen werde. Nicht ausgrenzend einerseits, nicht ausschließlich für Minderheiten andererseits.
Amthor legt direkt los
Phillip Amthor startet gutgelaunt und -informiert in seine Rede, die eine Viertelstunde dauern soll. Er wirbt natürlich für eine künftig CDU-geführte Landesregierung, weiß aber auch, Unternehmer Karrer direkt anzusprechen, findet die richtigen Worte: So verspricht er, „die Zettelwirtschaft“ zurückzufahren, Deutschland zu entknoten, digitaler zu machen und die Wirtschaft nach vorne zu bringen.


Marc Karrer spricht seine Themen an
Der Betreiber der Zimmerner und weiterer McDonald’s Filialen, Marc Karrer, spricht seine Probleme an. An erster Stelle: Er wünscht weniger Bürokratie. Amthor, Teufel und Co. lauschen.


Amthor ist da, Teufel ist geflasht
Stefan Teufel zeigt sich Mega-happy über die Resonanz. „Ich bin geflasht“, ruft er. Etwa 200, vielleicht sogar deutlich mehr, Menschen sind da. Die Location ist inzwischen wegen Überfüllung geschlossen. Eine Streife der Polizei ist da, schaut dem Geschehen entspannt zu. Mandatsträger, Politiker sind da wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss. Handys halten auf den inzwischen eingetroffenen, offensichtlich ebenfalls bestens gelaunten Philipp Amthor drauf.



Volles Haus






Freude bei der Betreiberfamilie
Die Filiale glänzt, alles ist bereit. Die Betreiber, inzwischen in der zweiten Generation, freuen sich. Der Spiegel hat ein Team geschickt und hofft, dass Amthor Burger brät. Und das Restaurant ist jetzt sehr gut gefüllt.

Teufel ist da, das Restaurant füllt sich
… vor allem auch mit jungen Leuten von der CDU. Erkennbar an den neuen Jacken in „Cadenabbia-Türkis“. Eine gewisse Aufregung macht sich bemerkbar. Der Mann von Power4Events, Etienne Aulich, bereitet eine PA vor. Eine Lautsprecheranlage.


Und so kam es zu dem Termin
Stefan Teufel wollte Amthor nach eigenen Angaben für einen Termin zum Thema Digitalisierung gewinnen. Amthor, der den Nachmittag offenbar in Rust, im Europa-Park, verbrachte, bot daraufhin an, auf der Rückfahrt in Zimmern vorbeizuschauen. Eben gegen 21:30 Uhr. Teufel habe sich dann gefragt, wo er mit dem Politikerkollegen um diese Zeit in Zimmern aufschlagen könne, und kam eben auf McDonald’s. Den Mäckes, wie man hier sagt.
Betrieb plus im McDonalds
Neben „normalen Gästen“ sind die ersten Promis von der lokalen CDU da. Security auch. Sie erwarten einen umgänglichen Politiker, sagte einer der schwarz gekleideten Herren der NRWZ.

Gegen 21 Uhr kommt Teufel
„Ich bin ab 21 Uhr im Mc.“ Das hat der Rottweiler Landtagsabgeordnete, der zu der Aktion einlädt, gegenüber uns angekündigt.
Parallelveranstaltung: FDP-Neujahrsempfang mit Rülke im Kapuziner
Im Sonnensaal des Kapuziners findet übrigens zeitgleich eine andere Wahlveranstaltung statt: der Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbands Rottweil und des Landtagsabgeordneten Daniel Karrais. Als Gastredner ist der Spitzenkandidat zur Landtagswahl und Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, angekündigt. Wir werden berichten.
Amthor erinnert an Trump – Vergleich macht die Runde
Natürlich erinnert die Aktion Amthors an einen anderen Politiker. „Mach mir den Donald J. Trump Philipp“, schrieb ein Leser. Der Bezug ist klar: 2024 trat Trump in einem McDonald’s in Pennsylvania medienwirksam an Fritteuse und Drive‑through‑Schalter auf, präsentierte sich dort in Schürze und spielte damit auf seine angebliche Nähe zur Fast‑Food‑Kultur an.
Wie groß ist das Interesse wirklich? Leserinnenfrage erntet Lacher
Wie aber wird das Interesse sein an diesem Abend? So meinte eine Leserin im Vorfeld: „Wäre sehenswürdig – muss man da einen Tisch reservieren?“ Wie das auf Facebook (leider) so ist, wurde sie für diese Frage auch ausgelacht.
Wüste Kritik auf Facebook: Spott statt Zustimmung
Im Vorfeld erntete die Veranstaltung Aufmerksamkeit – und vor allem wüste Kritik. „Bübchen“, „Hofnarr“, „Konfirmand“, „ET“, „Pinsel“ – die Leute ließen auf dem nicht allzu sozialen Netzwerk Facebook, auf der NRWZ Seite dort, vom Stapel. Breite Zustimmung sieht anders aus.
CDU kündigt „locker ohne Krawatte“-Event mit Amthor an
„Locker, ehrlich, ohne Krawatte mit Philipp Amthor und Stefan Teufel. Wie digital ist Deutschland wirklich? Was läuft gut, was nervt?“ So hat der Landtagsabgeordnete Teufel die CDU-Wahlkampfveranstaltung angekündigt. Die NRWZ wird dabei sein und, wenn es das Format hergibt – live berichten. Wer das für überbewertet hält, darf das ignorieren. Ggf. gibt’s morgen eine kurze Zusammenfassung.
Unser Erstbericht
Kann Philipp Amthor Hamburger? Also selbst Burger braten bei McDonald’s? Das können wir eventuell herausfinden – denn der 33-jährige CDU-Politiker, mithin eines der jüngsten Gesichter der politischen Bühne in Berlin, plant genau das am Montag spätabends: McDonald’s besuchen, sich die Bratstation zeigen lassen – und womöglich selbst Hand anlegen.
Hinter dem Coup steckt der Rottweiler CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Teufel, der damit den Landtagswahlkampf für seine Partei in seinem Wahlkreis einläutet. Die Grünen bieten bekanntlich den Spitzenkandidaten Cem Özdemir auf, der am 24. Januar ganz klassisch in der Rottweiler Stadthalle auftreten soll.
Die Wahlkampfbühne Teufels: irgendwie cooler. Es wird das McDonald’s-Restaurant im Gewerbegebiet Zimmern ob Rottweil sein, in dem der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion gemeinsam mit seinem 20 Jahre jüngeren Kollegen Amthor möglicherweise zur Bratkelle greifen wird. Das bestätigte Teufel am Freitagmorgen auf Nachfrage. Am kommenden Montag, 19. Januar, soll das stattfinden, „zwischen Burgern und Pommes“. Ab 21.30 Uhr. Die Aktion sei „offen für alle, besonders für junge Menschen, Azubis & Studierende“, so die CDU. Und: „Keine Anmeldung, einfach vorbeikommen.“ Amthor und Teufel kämen ohne Krawatte.
Die CDU im Kreis Rottweil will so nach eigenen Angaben mit einem umfangreichen Programm in die heiße Phase des Landtagswahlkampfes starten. „Gute Politik entsteht im Dialog“, sagt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Teufel und will sich zusammen mit prominenten Christdemokraten der Diskussion im gesamten Wahlkreis stellen. Als Höhepunkt bezeichnet die CDU den Neujahrsempfang, der für Sonntag, 1. Februar, im Kraftwerk Rottweil geplant ist. Beginn ist um 19 Uhr. Festredner ist der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Manuel Hagel, der als Spitzenkandidat der CDU das Amt des Ministerpräsidenten anstrebt.
Dann wird der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor, erwartet: am Montag, 19. Januar, in Zimmern bei McDonald’s.
Philipp Amthor (*1992 in Ueckermünde) ist ein CDU-Politiker aus Mecklenburg-Vorpommern und zählt seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern der Jungen Union-nahen Nachwuchsgeneration. Er sitzt seit 2017 im Deutschen Bundestag und machte früh als konservativer Redner und TV-Dauergast auf sich aufmerksam. Innerhalb der CDU verortet er sich klar im konservativen Flügel; bundesweit gilt er als rhetorisch versiert, ehrgeizig und medienpräsent. Seit 2025 ist er zudem Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung.
Öffentlich besonders geprägt wurde sein Image jedoch durch die sogenannte Lobbyismus-Affäre rund um das US-Unternehmen Augustus Intelligence: Amthor hatte sich 2020 in Briefen und politischen Kontakten für die Firma eingesetzt und stand wegen möglicher Interessenkonflikte massiv in der Kritik. Der Fall löste eine breite Debatte über Lobbyeinfluss, Nebentätigkeiten und Transparenzregeln im Bundestag aus und zwang Amthor politisch zeitweise in die Defensive. Gleichzeitig blieb er in der CDU ein wichtiger Funktionsträger und schaffte später den Wiederaufstieg.







