Unsachgemäßer Umgang mit einer Lampe löst Kellerbrand aus – etwa 40.000 Euro Sachschaden

Schneller Zugriff der Feuerwehr verhindert Schlimmeres / Ehrenamtliche des DRK sichern Einsatzkräfte ab

Foto: Peter Arnegger
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Oberndorf am Neckar – Ein Kellerbrand im Ortsteil Lindenhof hat am Donnerstagabend einen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Diese ermittelt gegen einen 46-Jährigen wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Update, die Polizei berichtet wie folgt: Gegen 18 Uhr wurde der Rettungsleitstelle ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Aspenweg mitgeteilt. Durch den schnellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr konnte das Feuer in einer Werkstatt im Kellerbereich rasch gelöscht werden. Ein 46-jähriger Bewohner, der sich im Keller aufhielt, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort vorsorglich durch den Rettungsdienst versorgt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. „Ermittlungen ergaben, dass vermutlich der unsachgemäße Umgang mit einer Lampe den Kellerbrand auslöste“, heißt es im Bericht der Polizei. Das Polizeirevier Oberndorf leitete deshalb Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen den 46-Jährigen ein.

Kommandant Suhr bei einer Einsatzbesprechung etwa mit Kreisbrandmeister Philipp Glunz (links). Foto: Peter Arnegger

Unser ursprünglicher Bericht: Die Feuerwehr Oberndorf am Neckar alarmierte mehrere ihrer Abteilungen, um den Brand zu bekämpfen. Zudem waren zur Unterstützung auch Kräfte aus Dornhan mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Oberndorfs Stadtbrandmeister Manuel Suhr. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war mit einer hohen Anzahl an Kräften im Einsatz. Viele der Einsatzkräfte hielten sich bereit, mussten offenbar nicht eingreifen. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort.

Der Keller eines Mehrparteienhauses war nach ersten Angaben an der Einsatzstelle verraucht. Dort war es „zu einem Brandgeschehen gekommen“, so Einsatzleiter Suhr. Der Bewohner und Nachbarn unternahmen Löschversuche, so Suhr. Diese waren nicht erfolgreich. Ein Mensch verletzte sich dabei leicht.

Menschen kamen glücklicherweise darüber hinaus nicht ernsthaft zu Schaden. Wie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Manuel Feilcke, der NRWZ mitteilte, wurde ein Bewohner vom DRK vorsichtshalber medizinisch überprüft. Er musste nicht in eine Klinik. Inzwischen übernahm die ehrenamtliche DRK-Bereitschaft die Absicherung der Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr drang mit einem ersten Angriffstrupp rasch in das Gebäude vor und konnte das Feuer schnell löschen. Dennoch kam es zu einem Raucheintrag in den oberen Stockwerken des Gebäudes. Deshalb leitete die Feuerwehr umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein. Allerdings entschied sich Suhr offenbar zunächst sicherheitshalber für die Alarmierung einer Vielzahl an Kräften, da ein Kellerbrand meist umfangreiche und zeitintensive Löscharbeiten erfordert. Kreisbrandmeister Philipp Glunz war vor Ort und informierte sich über die Einsatzarbeiten.