Oberndorf-Lindenhof: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus löst Großeinsatz von Feuerwehr und DRK aus

Schneller Zugriff der Feuerwehr verhindert Schlimmeres / Ehrenamtliche des DRK sichern Einsatzkräfte ab

Foto: Peter Arnegger
Autor / Quelle:
Lesezeit 2 Min.

Oberndorf am Neckar – Im Oberndorfer Stadtteil Lindenhof brach am Donnerstagabend ein Brand aus. Mehrere Abteilungen der Feuerwehr Oberndorf am Neckar sowie Kräfte des DRK waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Nach ersten Informationen wurde ein Kellerbrand gemeldet.

Die Feuerwehr Oberndorf am Neckar alarmierte mehrere ihrer Abteilungen, um den Brand zu bekämpfen. Zudem waren zur Unterstützung auch Kräfte aus Dornhan mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Oberndorfs Stadtbrandmeister Manuel Suhr. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war mit einer hohen Anzahl an Kräften im Einsatz. Viele der Einsatzkräfte hielten sich bereit, mussten offenbar nicht eingreifen. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort.

Kommandant Suhr bei einer Einsatzbesprechung etwa mit Kreisbrandmeister Philipp Glunz (links). Foto: Peter Arnegger

Der Keller eines Mehrparteienhauses war nach ersten Angaben an der Einsatzstelle verraucht. Dort war es „zu einem Brandgeschehen gekommen“, so Einsatzleiter Suhr. Der Bewohner und Nachbarn unternahmen Löschversuche, so Suhr. Diese waren nicht erfolgreich. Ein Mensch verletzte sich dabei leicht.

Menschen kamen glücklicherweise darüber hinaus nicht ernsthaft zu Schaden. Wie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Manuel Feilcke, der NRWZ mitteilte, wurde ein Bewohner vom DRK vorsichtshalber medizinisch überprüft. Er musste nicht in eine Klinik. Inzwischen übernahm die ehrenamtliche DRK-Bereitschaft die Absicherung der Einsatzkräfte.

Die Feuerwehr drang mit einem ersten Angriffstrupp rasch in das Gebäude vor und konnte das Feuer schnell löschen. Dennoch kam es zu einem Raucheintrag in den oberen Stockwerken des Gebäudes. Deshalb leitete die Feuerwehr umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein. Allerdings entschied sich Suhr offenbar zunächst sicherheitshalber für die Alarmierung einer Vielzahl an Kräften, da ein Kellerbrand meist umfangreiche und zeitintensive Löscharbeiten erfordert. Kreisbrandmeister Philipp Glunz war vor Ort und informierte sich über die Einsatzarbeiten.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen