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Girls’Day in der Region: Schülerinnen erhalten Einblicke in Berufe und Führung

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Werksleiterin Natalie Stich gab den jungen Damen bei ebm-papst in St. Georgen einen Einblick in das Unternehmen. Foto: pm

Beim Girls’Day haben Unternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Schülerinnen Einblicke in verschiedene Berufsfelder gegeben. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) stellte den Aktionstag unter das Motto „Ich werde Chefin“ und rückte damit auch Unternehmertum und Führungsrollen in den Fokus.

Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben sich am Girls’Day beteiligt und ihre Türen für Schülerinnen geöffnet. Ziel des bundesweiten Aktionstags ist es, insbesondere Mädchen für Berufe zu interessieren, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind – etwa in den Bereichen Technik, IT oder Naturwissenschaften. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ergänzte diesen Ansatz um Einblicke in Selbstständigkeit und Unternehmensführung.

Zu den beteiligten Betrieben gehörten unter anderem ein Hotel in St. Georgen, ein Industrieunternehmen, ein Maschinenbauer in Wellendingen sowie ein Beratungsunternehmen in Villingen-Schwenningen. Auch das Tierheim in Rottweil war Teil des Programms.

Beim Ventilatorenhersteller ebm-papst erhielten die Teilnehmerinnen eine Führung durch den Betrieb und konnten selbst einen kleinen Lüfter zusammenbauen. Dabei ging es auch um die Frage, warum technische Berufe für junge Frauen oft noch wenig attraktiv erscheinen. Nach Einschätzung von Verantwortlichen fehlen häufig Berührungspunkte – und es bestehen weiterhin Klischees.

Sarah Öhler vom Hotel FederWERK  lädt alle Mädchen herzlich zum Praktikum ein. Foto: pm
Stefanie Glunk vor, die den kaufmännischen Vertrieb des Familienunternehmens leitet, gab den Mädchen Einblicke in ihre Rolle als Frau im Familienunternehmen und was Verantwortung für sie bedeutet. Bild: GUK Falzmaschinen, Wellendingen

Einblicke in die Dienstleistungsbranche gab es im Hotel FederWERK in St. Georgen. Dort lernten rund 20 Schülerinnen verschiedene Tätigkeiten im Hotelbetrieb kennen. Einige zeigten Interesse an einer Ausbildung, andere stellten fest, dass der Beruf nicht ihren Vorstellungen entspricht – auch solche Erfahrungen seien wichtig für die Berufsorientierung, so die Veranstalter.

Im Tierheim Rottweil standen neben praktischen Einblicken auch Themen wie Verantwortung und Führung im Mittelpunkt. In einem Workshop setzten sich die Schülerinnen mit Rollenbildern auseinander und diskutierten, welche Eigenschaften Führungskräfte mitbringen sollten.

Beim Maschinenbauunternehmen GUK-Falzmaschinen ging es um den Arbeitsalltag in einem Familienbetrieb und die Rolle von Frauen in verantwortlichen Positionen. In Villingen-Schwenningen wiederum entwickelte eine Gruppe von Schülerinnen eigene Geschäftsideen – im Rahmen eines Workshops zur Selbstständigkeit.

Nach Angaben der IHK soll das Format „Ich werde Chefin“ dazu beitragen, Mädchen frühzeitig für unternehmerische Wege zu sensibilisieren und ihnen zusätzliche Perspektiven für die Berufswahl zu eröffnen.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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