badschnass“ Eintrittspreise steigen

Künftig Elferkarte und ermäßigte Jahreskarte

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In wenigen Wochen muss Bäderleiter Joachim Ragg den „badschnass“-Kartenautomaten auf die neuen Preise umstellen Archiv-Foto: him

Die Ein­tritts­prei­se für das Schram­ber­ger Hal­len­bad „bad­sch­nass“ wer­den zum ers­ten Janu­ar erhöht. Das hat der Gemein­de­rat am Don­ners­tag­abend beschlos­sen. Eine Ein­zel­kar­te für Erwach­se­ne soll künf­tig fünf Euro kos­ten, ermä­ßig­te Kar­ten 2,50 Euro. Eben­falls neu wird eine Elfer-Kar­te sein. Das ist kei­ne nur für Elfer­rä­te, son­dern „Zah­le- zehn-bekom­me-elf“.

Im Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik war der Ver­wal­tungs­vor­schlag nicht durch­ge­gan­gen, und so hat­ten die Frak­tio­nen an eige­nen Model­len getüf­telt. Die CDU woll­te das strin­gen­te Modell der jeweils hal­ben Prei­se bei Ermä­ßi­gun­gen bei­be­hal­ten, die Frak­ti­on SPD-Bunt­specht woll­te Kin­der- und fami­li­en­freund­li­che Prei­se erhal­ten und die freie Lis­te woll­te die Kos­ten­stei­ge­rung von etwa elf Pro­zent in den neu­en Prei­sen abge­bil­det sehen.

Stringent, familienfreundlich oder angemessen?

Die CDU sah fünf Euro für Ein­zel­kar­ten und 2,50 für ermä­ßig­te Kar­ten vor. Die­se gel­ten für Kin­der, Rent­ner, Früh- und Spät­schwim­mer. Die Fami­li­en­kar­ten bei einem Erwach­se­nen soll­ten von acht auf neun Euro stei­gen, bei zwei Erwach­se­nen von 12 auf 13,50. Die 11er Kar­te soll 50 Euro, ermä­ßigt 25 Euro kos­ten. Die Jah­res­kar­te gibt es künf­tig für 300 Euro, ermä­ßigt für 150 Euro. Uli Bauknecht mein­te, sei­ne Frak­ti­on erken­ne an, dass die erhöh­ten Kos­ten eine Preis­er­hö­hung nötig mach­ten. „Wir wol­len aber nicht jedes Jahr Zeh­nerles­wei­se erhö­hen.“

SPD-Bunt­specht woll­te die Ein­zel­kar­te auf fünf Euro fest­set­zen, die Kin­der soll­ten bei zwei Euro blei­ben, Rent­ner künf­tig drei Euro zah­len. Auch die bei­den Fami­li­en­kar­ten woll­te SPD-Bunt­specht unver­än­dert bei acht und zwölf Euro belas­sen. Die Zeh­ner­kar­ten sol­le es zum Preis von neun Kar­ten geben. Tan­ja Wit­kow­ski erin­ner­te dar­an, ihre Frak­ti­on sei von Anfang an für fünf Euro gewe­sen, wol­le aber „bewusst die Fami­li­en und Kin­der nicht wei­ter belas­ten“.

Die Freie Lis­te hat­te vor­ge­schla­gen, die Ein­zel­kar­te auf 4,50 Euro zu erhö­hen, die ermä­ßig­ten Kar­ten auf 2,20 Euro. Ent­spre­chend soll­ten auch die ande­ren Prei­se um 12,5 Pro­zent ange­ho­ben wer­den. Das ent­spre­che in etwa der Kos­ten­stei­ge­rung und sei ange­mes­sen. Der güns­ti­ge Ein­tritt ins „bad­sch­nass” sei ein Grund für sei­ne Attrak­ti­vi­tät, so Udo Neu­deck: „Wir kön­nen uns einen sozia­len Ein­tritt leis­ten.“

Da der CDU-Vor­schlag der wei­test­ge­hen­de war, stimm­te der Rat ent­lang die­ses Antra­ges über die ein­zel­nen Prei­se ab, wobei mal die Freie Lis­te, mal SPD-Bunt­specht über­stimmt wur­de. Ein­stim­mig ent­schied sich der Rat für die Jah­res­kar­ten­re­ge­lung – auch das gab es.

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