Frauenbeirat wirbt für ausgewogeneres Verhältnis

Vertreterinnen aller Listen stellen sich gemeinsam vor

Kandidatinnen aller Listen zur Kommunalwahl in Schramberg haben am Samstag vor dem Rathaus für einen höheren Frauenanteil in Ortschaftsräten, Gemeinderat und Kreistag geworben. Insgesamt 35 Frauen von CDU, Freier Liste, SPD, Buntspecht, ÖDP, Aktive Bürger und BDU sowie UBL waren hierzu zusammengekommen.

Nach den Worten von Barbara Olowinsky, stellvertretende Vorsitzende des Frauenbeirats und einzige Nichtkandidatin in der samstäglichen Runde, informierte, dass dies nach 2009 und 2014 schon die dritte gemeinsame Aktion politisch engagierter Frauen sei. Dies sei vor allem für die weniger bekannten Frauen eine Chance.

Um auch einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, hatte der Frauenbeirat einen gemeinsamen Flyer gedruckt, in dem sich alle Frauen, die zur Kommunalwahl antreten, finden. Roland Löffler hatte zusätzlich große Tafeln erstellt, auf denen alle kandidierenden Frauen abgebildet sind. Die Tafeln werden in nächster Zeit im Schaufenster bei Roland Löffler sowie an verschiedenen Orten in Sulgen, Tennenbronn und Waldmössingen zu sehen sein.

Verteilt wurden am Samstag neben dem gemeinsamen Flyer auch Werbeartikel der verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen sowie die aus Anlass von „100 Jahre Frauenwahlrecht“ von Uwe Rettkowski entworfene Postkarte. Zu sehen sind hier die ersten Schramberger Gemeinderätinnen überhaupt, nämlich Berta Kuhnt, Theresia Bantle und Josefine Werner. Carsten Kohlmann hatte, damit der Frauenbeirat diese ebenfalls verteilen kann, eine höhere Auflage drucken lassen. Ziel des Frauenbeirats ist es, dass künftig Straßen auch nach diesen drei Frauen benannt werden.

 

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