In Schramberg und der Region setzen engagierte Bürgerinnen und Bürger Anfang April ein Zeichen für Frieden: Mit einer Mahnwache am Rathausplatz und einer Kundgebung im Kurgarten Alpirsbach.
Die „Friedensstimmen Schramberg“ laden am Freitag, 3. April, erneut zur monatlichen Mahnwache für den Frieden ein. Die stille Aktion beginnt um 17 Uhr auf dem Rathausplatz in Schramberg und dauert rund 45 Minuten. Wie die Organisatoren mitteilen, richtet sich das Angebot bewusst auch an Menschen, die nur kurz innehalten möchten, um ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt zu setzen.
Die Mahnwache findet schweigend statt und soll Raum geben für gemeinsames Innehalten und Solidarität mit den Menschen, die weltweit unter Kriegen und Konflikten leiden. Viele Teilnehmer verbinde dabei auch das Gefühl von Sorge und Ohnmacht angesichts globaler Krisen. Gerade deshalb wolle man durch Präsenz Mut zeigen und ein sichtbares Signal für Frieden setzen.
Bereits einen Tag später, am Samstag, 4. April, folgt eine regionale Ostermarschkundgebung im Kurgarten beim Kloster Alpirsbach. Beginn ist um 14.30 Uhr. Die Veranstalter wollen dort mit Musik, Beiträgen und Reden für Frieden und Diplomatie werben.
Geplant sind unter anderem musikalische Beiträge von Tobias Steeg sowie Theodor Ziegler. Auch Kinder und Jugendliche wirken mit einer Szene nach Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ mit. Als Redner angekündigt sind Diakon Dominik Weiß (pax christi), Dr. Ulrich Bausch aus Reutlingen sowie der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann.
Ein besonderes Zeichen setzen die Veranstalter in diesem Jahr mit weißen Fahnen und Kleidung. Die Farbe Weiß gilt seit der Antike als Symbol für Gewaltverzicht und Frieden. Teilnehmer werden gebeten, möglichst weiße Kleidungsstücke zu tragen.











